Autor Thema: Der Kokon als Gefängnis (bis zum Tod)  (Gelesen 425 mal)

Jonathan Neumann

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Der Kokon als Gefängnis (bis zum Tod)
« am: 2021-03-16 22:24:54 »
Hallo Forum,

Wisst ihr ob Thomisiden ihren Kokon öffnen (müssen), weil die Jungen sonst nicht rauskommen?

egal, wie oft ich auf der Fläche war (wollte Körbchenspinnen suchen, die waren aber nicht da, Brache wohl zu neu), soetwas hatte ich noch nie:

Habe heute einen ziemlich derben Kokon gefunden und den geöffnet (leider vergessen ihn vorher zu fotografieren). Darin waren fast nur tote Spinnen, und vllt 30 lebende dürre Babies, wo ich per Fotos auf Thomisus onustus schließen würde (den Höckern aufm Opi habe ich wegen Hunger misstraut, man sieht aber die passenden "Augenstachel"). D.h. diejenigen, die überlebten, waren da seit Juli/August gefangen! Das ist ja ökologisch/evolutionär ziemlich unklug, dass die ohne Hilfe nicht rauskommen, falls der Mutti vorher was zustößt (was hier offensichtlich passiert ist). Anders kann ich mir es nicht erklären. Der war auch echt derb/fest gewebt.

Über Antworten freut sich,
Jonathan
CHAENA MONNA MOKOPUNG aus Afihla Majantja Vol 3.

Tinto von Matsieng, eines meiner Lieblingslieder