Autor Thema: Begegnungen, 28. 2. 2010–1. 1. 2022  (Gelesen 155917 mal)

Lars Friman

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Re: Begegnungen, 28. 2.–24. 9. 2010
« Antwort #150 am: 2010-09-25 14:08:09 »
Moin Roman, bei Dir ist aber 'was los.
Lars Friman

Roman Pargätzi

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Die «Christo» unter den Kellerspinnen, 25. 9. 2010
« Antwort #151 am: 2010-09-26 21:45:46 »
Salü Lars,

Du sagst es.
Ein Festival der VerpackungskünstlerInnen. Diese da ist sozusagen die Christo der Kellerspinnenpopulation.

Herzlich grüsst,
Roman

Roman Pargätzi

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Schneewittchen und das Monster 3. 10. 2010
« Antwort #152 am: 2010-10-04 23:50:00 »
Eigentlich habe ich die diesjährigen Balkonkreuzspinnen hier aus dem Spiel lassen wollen. Wir haben wieder einmal eine sehr dunkle und eine sehr helle, Erstere ist inzwischen hochschwanger, Letztere noch ziemlich jugendfrisch aussehend (Bild 01).
Ich habe mich schon länger über das Netz über unserer Balkontür gewundert, in dem unser "Schneewittchen" sitzt oder eventuell: gesessen hat. Das Netz weist nicht eine Ebene auf, wie es sich gehören würde, sondern drei, die in in Winkeln von etwa 120 Grad zueinander stehen, was ich auf die spezielle Lage zurückgeführt habe.
Am Sonntag hat mich irgendetwas auf das Treiben im besagten Netz aufmerksam gemacht. Auf den ersten Blick habe ich gedacht: Aha, endlich, Herrenbesuch! Unser Schneewittchen ist an den Netzrand geflüchtet, eine kräftige Spinne ist ins Netz marschiert (Bild 02, 03). Dort sitzt sie heute noch, das Schneewittchen habe ich heute im Dunkeln nicht gefunden.
Die zweite Spinne ist zwar gross und kräftig, sieht auf den zweiten Blick mit ihrem geschrumpelten Hinterleib aber uralt aus; bloss ist das es vermutlich nicht (Bild 06). Der Hinterleib ist nicht nur "mager", sondern weist eine Reihe Ausbuchtungen auf, die schwarzglänzende "Beulen" zeigen. Irgendwie scheint mir auch der Vorderleib zu flach, die Augen sitzen quasi auf den Chelizeren.
Eine Spinne mit Geschwüren? Oder mit Parasiten? Oder "misswüchsig"? Hat sie einen Teil des Netzes gebaut, sodass das gewinkelte Netz eigentlich aus zwei Netzen besteht?

Anbei ein paar Bilder.
Roman


Roman Pargätzi

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Voller Eleganz, 10. 10. 2010
« Antwort #153 am: 2010-10-10 22:47:19 »
Pholcus phalangioides-Spiderling, trotz seiner Körperlänge von 2 mm schon voller Eleganz.

Roman

Roman Pargätzi

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Pholcus phalangioides begegnet Araneus diadematus, 15. 10. 2010
« Antwort #154 am: 2010-10-16 15:42:02 »
Eine Geschichte, die mich gestern Nacht ein paar Stunden im Keller hat verweilen lassen.

Roman

Jörg

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Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 10. 2010
« Antwort #155 am: 2010-10-16 20:06:51 »
Und wie ist es ausgegangen? Happy End? Oder mal wieder "La Grande Bouffe" (was einem Pholcus-Happy-End entsprechen würde)?

Jörg

Roman Pargätzi

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«La petite bouffe», 15. 10. 2010
« Antwort #156 am: 2010-10-17 18:23:18 »
In diesem Fall endete es als das «kleine Fressen» der gösseren Spinne. Die Zitterspinne marschierte vier Mal in Richtung Kreuzspinne , das "klebrige" Netz schien sie dabei nicht im Geringsten zu stören, versuchte die Kreuzspinne zu begrapschen. Letztere reagierte mit Angriffen, hielt dabei aber drei Mal inne und kehrte in die Netzmitte zurück. Die Pholcus, viel langsamer als die Kreuzspinne, zog sich jeweils ebenfalls etwas zurück. Beim vierten Mal machte die Kreuzspinne kurzen Prozess. Irgendwie riss sie der Pholcus ein Bein ab, wickelte diese dann mit weit gespreizten Spinndrüsen ein. Es sah aus, als ob sie zur Haushaltfolie gegriffen hätte.

Anbei ein paar Bilder,
Roman

Jörg

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Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 10. 2010
« Antwort #157 am: 2010-10-17 19:49:32 »
Hallo Roman,

sehr schön! Eigentlich mag ich Pholcus sehr gerne, aber irgendwie ist es beruhigend zu wissen, daß sie auch mal den Kürzeren ziehen.

Bild 2 ist sehr eindrucksvoll: "Spinnwarzen at work".
Und Du hast recht, das sieht wirklich nach Haushaltsfolie aus - außen Toppits, innen Geschmack!

Jörg

Thomas Rickfelder

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Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 10. 2010
« Antwort #158 am: 2010-10-17 20:44:49 »
Ja,  Bild 2 ist klasse!

Gruss,

Thomas


Roman Pargätzi

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Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 10. 2010
« Antwort #159 am: 2010-10-17 21:31:25 »
Wie die Bilder im Einzelnen geworden sind, ist reiner Zufall. Man kann nur abdrücken, sobald und so viel  der Blitz es erlaubt. Dieses Tier ist ein Glücksfall in dem Sinn, dass es im Keller drinnen wohnt, dazu auf Nasenhöhe: ich muss mir jetzt weder bei 5 Grad den Hintern abfrieren noch auf die Zehenspitzen oder einen wackligen Stuhl stehen noch in den Brennnesseln sitzen, und genug Licht, dass man das Tier sieht, hat es auch.
Eine Unart hat das Tier indes: Wenn ich es von unten porträtieren will, kommt es mir jeweils entgegen ...

Den "folienartigen" Seidenfädenstrom habe ich so zum ersten Mal gesehen, und dass die Spinne schon beim Einwickeln der Beute sabbert auch ...

Herzlich,
Roman

Jörg

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Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 10. 2010
« Antwort #160 am: 2010-10-17 21:55:22 »
Manchmal steigt ein Spinnenfoto aber im Wert, wenn man ordentlich dafür gelitten hat - sprich: wenn man sich den Hintern abfrieren oder mit demselben in den Brennesseln hocken mußte! Für mich ist das ein wesentlicher Bestandteil der Makrofotografie!
Allerdings schrecke ich etwas davor zurück, zu jedem Bild noch ein Beweisfoto meines abgefrorenen/gebrennesselten Hinterns abzuliefern. Und ich gehe mal davon aus, daß Ihr das auch nicht unbedingt sehen wollt... ;-)

Jörg

Roman Pargätzi

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Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 10. 2010
« Antwort #161 am: 2010-10-17 22:19:51 »
In der eigenen Wertschätzung sicher, da stimme ich Jörg zu.
Und damit hier allen Interessierten klar ist, in was für Brennnesseln ich mich zu den brombeerrankenbewohnenden Spinnen setzen muss: hier ein Bild, des sonstigen Grüns wegen zur Verdeutlichung angeschrieben.
(Das dichte Gewächs im Hintergrund ist übrigens Teil unseres diversifizierten Gemüsegartens.)

:-)
Roman

Roman Pargätzi

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Der erste Frost 2010
« Antwort #162 am: 2010-10-22 22:48:28 »
Da heute Morgen die ganze Gegend weiss von Frost war, bin ich nach dem Kaffee hinaus in den Garten, um nach Spinnen zu suchen. Zunächst habe ich bloss eine Wanze gefunden, dann ein paar unter Blättern versteckte Linyphia triangularis, schliesslich eine, welche die wärmende Sonne zu einer Erkundigungstour benutzt hat.

Herzlich,
Roman

Roman Pargätzi

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Es geht nichts über stabile Netze ...
« Antwort #163 am: 2010-10-27 23:53:37 »
... aus kostbaren Materialien!

Falls jemand potente InvetorInnen kennt, die gerne an meinem Start-up-Unternehmen teilhaben möchten: bitte melden! Selbstverständlich liegt es in der Natur solcher Unternehmungen, dass in der Projektphase v. a. Cash verbrannt wird; wir werden uns an diese Regel halten.

Anbei sei bloss kurz vorgestellt: Pholconus aurifer.

:-)
Roman

Jonathan Neumann

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Re: Begegnungen, 28. 2.–27. 10. 2010
« Antwort #164 am: 2010-10-28 19:05:14 »
Was ist denn das für eine Spinne? Diesen Namen habe ich noch nie gehört.

Liebe Grüße,
Jonathan
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Tobias Bauer

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Re: Begegnungen, 28. 2.–27. 10. 2010
« Antwort #165 am: 2010-10-28 19:10:08 »
Hallo Jonathan,

ne, das ist kein offizieller Name. Mein schlechtes Latein verbindet aurifer mit Gold machen/bringen. Und Pholconus bezieht sich wohl auf den normalen Gattungsnamen Pholcus. Also ein versteckter Witz von Roman, vielleicht wegen dem goldfarbigen Gitter im Hintergrund.


Tobias

Jonathan Neumann

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Re: Begegnungen, 28. 2.–27. 10. 2010
« Antwort #166 am: 2010-10-28 20:02:03 »
Danke Tobias!

Ich denke eher, dass die ihren Namen wegen der Farbe hat. Die ist bestimmt aus Gold!
@Roman: Wie teuer ist denn so eine vergoldete Spinne? Etwa unter 300 AO?

Liebe Grüße,
Jonathan

PS: AO steht für Arachnolis, die gängige Währung der Spinnen.
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Roman Pargätzi

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Kuschelspinne, 30. 10. 2010
« Antwort #167 am: 2010-10-30 21:32:37 »
Salü zäma,

@ Jonathan. Wie Tobias sagt: eine Pholcus phalangioides, so schön silbern und golden daherkommend, weil sie das Licht der Umgebung reflektiert. (Vielleicht sollte ich derartige Scherze unterlassen ...)

Anbei eine hübsche Kuschelspinne für Tobias. Eventuell kann sich sogar Kevin für diese erwärmen. :-)

Herzlich,
Roman

Jonathan Neumann

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Re: Begegnungen, 28. 2.–30. 10. 2010
« Antwort #168 am: 2010-10-31 06:00:01 »
Das wäre doch mal was als Schoßspinne!

Grüße,
Jonathan
CHAENA MONNA MOKOPUNG aus Afihla Majantja Vol 3.

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Tobias Bauer

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Re: Kuschelspinne, 30. 10. 2010
« Antwort #169 am: 2010-10-31 16:07:31 »
@ Jonathan. Wie Tobias sagt: eine Pholcus phalangioides, so schön silbern und golden daherkommend, weil sie das Licht der Umgebung reflektiert. (Vielleicht sollte ich derartige Scherze unterlassen ...)

Ach, ich fand den ganz gut, es brauchte nämlich seine Zeit bis es "geklickt" hat :-).

Anbei eine hübsche Kuschelspinne für Tobias. Eventuell kann sich sogar Kevin für diese erwärmen. :-)

Joa, die is schön "fellig". Allerdings hat Araneus so borstige Beine, das kratzt bestimmt.

Tobias

Jonathan Neumann

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Re: Begegnungen, 28. 2.–30. 10. 2010
« Antwort #170 am: 2010-10-31 16:22:31 »
Ich fand den Witz auch gut.

Liebe Grüße,
Jonathan
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Roman Pargätzi

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Herbstspinne in "Herbstfarben", 1. 11. 2010
« Antwort #171 am: 2010-11-02 22:55:03 »
Bei eher trübem Wetter ist mir heute Abend im Garten diese Metellina segmentata aufgefallen. Ein derart leuchtend rotes Exemplar habe ich hier noch nie gesehen, obwohl es viele rot gefärbte hat.

Herzlich,
Roman
« Letzte Änderung: 2010-11-02 23:21:08 von Roman Pargätzi »

Roman Pargätzi

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Eine Alte, Jungfrauen und ein(e) Flugschüler(in), 7. 11. 2010
« Antwort #172 am: 2010-11-07 23:07:52 »
Nachdem das Wetter letzte Woche mit bis zu 17 Grad einen ziemlichen Kontrast zur vorausgehenden Kälte gebildet hatte, sind am Samstag, den ich mit Gartenarbeiten verbracht habe, einige Spinnen unterwegs gewesen.
Dem Laubrechen knapp entgangen ist eine verhutzelte, alte Allagelena gracilens mit kaum gezeichnetem, dafür ziemlich schrumpeligem Hinterleib (Bild 01).
Als Gegensatz kann ich vielleicht die beiden Gartenkreuzspinnen aus unserem Keller anführen, die beide, obwohl längst erwachsen, auch jetzt noch ausgesprochen jungfräulich aussehen. Es ist zu vermuten, dass trotz häufig offenen Türen und Fenstern kein Kreuzspinnenmann den Weg zu ihnen gefunden hat. Die hier abgebildete hat z. Z. ein eher symbolisches, schräges Netz von etwa 20 cm Durchmesser zwischen Heizrohren und der Kellerdecke aufgespannt (Bild 05). Gespannt bin ich nun, ob die beiden den Winter überleben. Ausnahmsweise sollen Araneus diadematus ja drei Jahre alt werden.
Vermehrt anzutreffen sind im Keller nun auch wieder Tegenaria atrica, alles jüngere bis sehr junge Exemplare. Interessanterweise hausen sie an denselben Orten wie die Spinnen des letzten Winters. Ob die da so etwas wie Nachrichten der Vormieterinnen vorfinden?
Ebenfalls an genau derselben Stelle wie letztes Jahr habe ich die erste Ero im Keller gefunden, ein noch nicht erwachsenes Tier (Bild 03, 04).
Den Weg in den Keller hat auch Anyphaena accentuata wieder gefunden: zumindest ein kugelrundes Weibchen. Diese Spinnen scheinen im Gegensatz zu Grossen Zitterspinnen, Fettspinnen, Gewächshausspinnen und Vertretern von Liocranum rupicola, die alle das ganze Jahr über anzutreffen sind, den Keller nur in der kälteren Zeit zu besiedeln.
Das warme Wetter zu Versuchen der besonderen Art genutzt hat eine winzige Philodromus: Abheben zu neuen Gefilden unter den gestrengen Augen des Fluglehrers (Bild 02).

Herzlich,
Roman
« Letzte Änderung: 2010-11-07 23:10:26 von Roman Pargätzi »

Roman Pargätzi

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Wenn Herr und Frau Pholcus sich mögen ..., 13. 11. 2010
« Antwort #173 am: 2010-11-13 22:34:30 »
Letzte Nacht habe ich versucht, eine Textrix denticulata, die sich im Keller an einem Türrahmen niedergelassen hat, zu porträtieren – und plötzlich habe ich das Gefühl gehabt, ich müsse im Erdkeller mal nach "meiner" Pholcus phalangioides-Dame sehen (der Spinne, die auf dem ersten Bild dieser «Begegnungen» und in einigen weiteren Folgen auftritt).
Nun ist sie nicht allein gewesen, und ich habe alles in allem fünf Dutzend Bilder geknipst. Als ich die beiden erblickt habe, hat sie sich gerade von einem sichtlich erregten Herrn mit dem Kopf unten in den vorderen Teil des Hinterleibs boxen lassen (Abb. 01). Dieses Tun hat einige Minuten gedauert, dann hat er sich etwa 10 cm weit zurückgezogen (Abb. 02), sie ist ihm gefolgt, und – der Begriff mag nicht besonders ädaquat erscheinen – man hat sich geküsst, minutenlang (Abb. 03, 04). Darauf ist man erneut zum Boxen übergegangen (Bild 05) und erst nach einiger Zeit «zur Sache» gekommen (Abb. 06–09). Die beiden haben sich dabei so viel Zeit gelassen, dass ich mir sogar einen höheren Stuhl – das ganze hat sich an der Kellerdecke abgespielt und für die Hälfte der Fotos habe ich mich auf die Zehenspitzen stellen müssen – aus dem Bastelraum habe holen können. Als sie endlich voneinander gelassen haben, hat so etwas wie ein wiegender «Tanz» begonnen (Abb. 10–13), wobei die beiden einander an Füssen gehalten haben (zu sehen auf Abb. 13). Auch dies hat ein paar Minuten gedauert, erst dann hat er den Rückzug angetreten, wobei er irgendwie desorientiert herumgelaufen ist.
Ich habe versucht, ihn noch etwas zu fotografieren, doch jedesmal, wenn ich unter ihm gestanden bin, hat er sich auf das Objektiv heruntergelassen (Bild 14). Und plötzlich ist ein weiteres Weibchen aufgetaucht, ist, aus was für Gründen auch immer, zielstrebig auf ihn losgesteuert (Bild 15) – und da hat er definitiv Reissaus genommen (Pholcus phalangioides können sehr schnell sein, wenn es sein muss).


Roman Pargätzi

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Wenn Herr und Frau Pholcus sich mögen (Fortsetzung)
« Antwort #174 am: 2010-11-13 22:37:31 »
Und hier der Rest der Bilder.

Nicht, dass ich hier mit Jörg in einer gewissen Sache in den Wettbewerb treten möchte ...,

herzlich, Roman

Jörg

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Re: Begegnungen, 28. 2.–13. 11. 2010
« Antwort #175 am: 2010-11-13 23:38:51 »
Hallo Roman,

die Bilder sind genau nach meinem Geschmack! Toll getroffen!

Dieses "boxen" hatte ich auch beobachtet. Es sah etwas derb aus, aber die Dame schien drauf abzufahren.

Wie lange hat die eigentliche Paarung gedauert? Bei meinem Pärchen war es genau eine Stunde. Und der Herr ist danach auch recht unruhig herumgelaufen.

Viele Grüße,
Jörg

Jörg

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–13. 11. 2010
« Antwort #176 am: 2010-11-21 23:56:33 »
Hallo Roman,

ich habe einige Deiner interessanten Balz-Bilder und zwei vom "Großen Fressen" mit der Tegenaria ins Wiki hochgeladen.
Just for info...

Jörg

Roman Pargätzi

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10. 12. 2010, Araniella, die neuste "Kellerspinne"
« Antwort #177 am: 2010-12-11 22:40:52 »
Wie lange hat die eigentliche Paarung gedauert? Bei meinem Pärchen war es genau eine Stunde. Und der Herr ist danach auch recht unruhig herumgelaufen.

Salü Jörg,

Eine Stunde wird es nicht gewesen sein, ich trage nie eine Uhr. Allerdings bin ich insgesamt 1 1/2 Stunden im Keller gewesen und habe wohl mehr Zeit bei den Zitterspinnen verbracht als beim Versuch, die Textrix abzulichten.

Anbei die neuste "Kellerentdeckung". Gestern Nacht habe ich wieder einmal nach der kleinen Ero und der Kreuzspinne im Keller gesehen, und da sind mir Spinnfäden aufgefallen, welche die Spitzen der obersten Blätter eines Oleanders verbinden, und an einem der Fäden eine 2–3 mm grosse Spinne: eine Araniella.

Herzlich,
Roman

Jörg

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Re: Begegnungen, 28. 2.–11. 12. 2010
« Antwort #178 am: 2010-12-12 11:29:25 »
Moin Roman,

nach der Pünktchen-Theorie wäre Araniella opisthographa am wahrscheinlichsten (volle Punktzahl).

Jörg

Lars Friman

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–11. 12. 2010
« Antwort #179 am: 2010-12-12 12:56:51 »
es wäre schön wenn  die Spinne adult werden könnte.