Autor Thema: Spinne gross wie 3.50 Franken …  (Gelesen 368 mal)

Roman Pargätzi

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Spinne gross wie 3.50 Franken …
« am: 2021-03-15 12:06:58 »
Salü zäma,

Meldungen zu Funden von Zoropsis spinimana sind in letzter Zeit offenbar ein Renner. Die neuste bei uns in einem Online-Blatt, dessen Leserschaft sich gern in Kommentaren auslässt:
https://www.20min.ch/story/spinne-im-schlafzimmer-sorgt-fuer-panikartige-momente-290063492655

Die Spinne wird im Beitrag als gross wie ein 2-Frankenstück beschrieben, belegt mit einem Bild.

Hervorzuheben ist wohl dieser Kommentar: «Ich hatte kürzlich eine Spinne in der Wohnung die war so gross wie etwa 3 Franken 50. Habe sie eingefangen und im Keller wieder freigelassen.»

Herzlich Roman





Martin Lemke

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Re: Spinne gross wie 3.50 Franken …
« Antwort #1 am: 2021-03-21 22:29:52 »
Zitat von: 'Martina 16.03.2021, 21:01'
Ich habe genau solche spinnen immer wieder im haus in Ennetbürgen. Sie sind wirklich eklig... haben dockere beine und eine etwas andere form als die winkelspinnen. Sind meist auch grösser...

Größer als die Winkelspinne und dann diese dockeren Beine!

Da stehe ich auf dem Schlauch. Ich weiß schon nicht, wie groß verglichen mit dem Eurocent ein 2 Franken-Stück ist, aber dockere Beine will ich jedenfalls nicht haben. Die stelle ich mir ekelig vor.

Die meisten Kommentare sind doch ganz entspannt. Alle 98 habe ich nicht gelesen. Die Macher haben erreicht, was sie wollten: Die Leute haben den Beitrag angeklickt. Es geht eben gar nicht primär darum, Informationen zu verbreiten.

Martin
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DAS waren noch Zeiten: Norwegen 2011.

Roman Pargätzi

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Re: Spinne gross wie 3.50 Franken …
« Antwort #2 am: 2021-04-10 00:25:44 »
Salü Martin,

Die dockeren Beine verdanken sich wohl der Tatsache, dass o und i auf der Tastatur nebeneinander liegen.

Eine 2-Franken-Münze misst gut 2,7 cm im Durchmesser.

(Die Vorderseite sieht im Übrigen seit 1850 gleich aus. Die Helvetia auf der Rückseite durfte früher sitzen, seit 1874 – wenn ich mich nicht täusche – muss sie stehen. Die Münzen waren bis 1967 aus 835er Silber. Die Silberpreishausse führte damals dazu, dass die Münzen in Massen abgezügelt und eingeschmolzen wurden; seither bestehen sie aus einer Kupfer-Nickel-Legierung.

3.50-Fr.-Münzen gibt es indes nicht … (In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts existierten 4-Fr.-Stücke, aber da gab es sogar einen Kanton, der 21-Batzen-Münzen herstellte …) Und wenn wir schon bei Lustigem in Sachen Geld sind: Während die einen Kantone fromme Sprüche wie Dominus providebit oder Domine conserva nos in pace auf die Münzen prägen liessen, fanden die Appenzeller den Spruch Jedem das Seinige für angemessen.

Herzlich, Roman
(etwas von den Spinnen abschweifend)

Martin Lemke

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Re: Spinne gross wie 3.50 Franken …
« Antwort #3 am: 2021-04-11 09:35:10 »
3.50-Fr.-Münzen gibt es indes nicht …

Also noch so ein Schnelltipper-Artefakt, weil die 3 auf der Tastatur neben der 2 liegt.

Martin
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