Autor Thema: Begegnungen, 28. 2. 2010–1. 1. 2022  (Gelesen 152387 mal)

Roman Pargätzi

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–15. 5. 2015
« Antwort #360 am: 2015-05-15 22:48:21 »
Salü Jonathan,

Keine Ahnung, wo die Damen stecken. Eigentlich müssten die von der Grösse her noch auffälliger sein, und dass nur Männchen da sind, ist wohl unwahrscheinlich. Vielleicht wandern die weniger herum als die Kerle.

Bin aber gespannt auf die erste. Wobei das ja dauern kann: Scotophäen z. B. sehe ich hier im Haus zwei, drei pro Jahr.

Herzlich, Roman

Lothar Gutjahr

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–15. 5. 2015
« Antwort #361 am: 2015-06-13 07:43:56 »
Salü Roman,

Nachdem ich seit über einem Jahr alle Interessen dem 3 D Druck gewidmet habe und mit kleinen Entwicklungen auch ein kleines Zubrot zur Rente einfahre, sind die Spinnen ganz im Hintergrund verschwunden. Um so mehr bin ich froh darum, dass wir uns gegen eine Zerstückelung dieses herrlichen threads gewehrt haben. Die letzte Stunde habe ich mal wieder darin gelesen und geschaut und ich danke daher auch nachträglich Sylvia als wehemente Mitstreiterin, die das mit ermöglicht hat.

Ja nach längerer Abstinenz war das Stöbern mal wieder eine Wohltat und ich bestätige dir auch gerne die wachsende fotografische Qualität und die immer wieder gern gelesenen Texte. Also ein herzliches Vergeltsgott und ganz liebe Grüße zu dir rüber.

Lothar
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Roman Pargätzi

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Junge Parasteatoda tepidariorum erbeutet Pardosa amentata
« Antwort #362 am: 2015-07-12 13:51:11 »
Salü Lothar, salü zäma

Lothar, Dir wird es ja wirklich nie langweilig! Sei herzlich zurückgegrüsst!

Dass die Gewächshausspinnen bei uns so erfolgreich sind, wundert mich nicht, die fressen ja alles: Raupen, Würmer, Asseln, Insekten, ... Und dass selbst mit Jungtieren dieser Art nicht zu spassen ist, hat in einer Kellerfensterleibung aussen an der Ostwand unserer Hütte gerade eine Pardosa erleben müssen.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Die Damen sind in den Holdern, 13. 9. 2015
« Antwort #363 am: 2015-09-13 20:27:37 »
Roman,
nu sach schon, wo sind die Damen dazu?
Jonathan

Salü Jonathan, salü zäma,

Heute war Holderkonfitüren- und Holdersirupmachen angesagt, weshalb ich etwa 6 1/2 Kilo Holderbeeren erntete. Neben unzähligen Waldschabenlarven und Ohrwürmern krabbelten viele Clubiona-Spiderlinge, Krabbenspinnenspiderlinge sowie – im Eiltempo – einige Anyphaena accentuata davon. Unter den Letzteren sind mir plötzlich ein paar aufgefallen, die eindeutig zu gross und – mit der schärferen Brille auf der Nase – sich auch nicht als richtig gezeichnet erwiesen. Ein zögerliches Tier erlaubte den Anblick durch den Fotoapparat, und siehe da: Zoropsis spinimana (Bild 01). Habe das Tier einpackt, und es scheint eine Dame zu werden. Ein Xysticus lanio-Dame, die die Beeren partout nicht verlassen wollte und mir lieber drohte, liess sich ebenfalls fotografieren (Bild 02) und zwecks Bestimmung mitnehmen.

Anbei die beiden Tiere,
Herzlich, Roman
« Letzte Änderung: 2015-09-13 21:42:01 von Roman Pargätzi »

Jonathan Neumann

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–12. 7. 2015
« Antwort #364 am: 2015-09-13 20:36:57 »
Hallo Roman,

fantastische Neuigkeiten!

Vielleicht sollten wir alle jetzt auch Holunder ernten gehen, um somit ein paar Neunachweise zu erbringen? Im Juni habe ich zweimal Blütensirup hergestellt, da waren leider keine Zoropsis spinimana dabei.

Ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass die aus den Beeren stammt, sondern schon vorher in der Küche war. Andererseits hat Michael Schäfer aus Tenriffa ein junges Zoropsis rufipes-Mönnchen von einer sehr labbrigen Pflanze geklopft...

LG,
Jonathan
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Roman Pargätzi

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–15. 9. 2015
« Antwort #365 am: 2015-09-13 21:29:39 »
Salü Jonathan,

Doch, doch, aus der Beerentraube, direkt vom Strauch. Ich habe die Beeren bei der Holderstaude von den Stielen gezupft.
(Nicht, dass wir keine Spinnen in der Küche hätten ...)
Aber ja, Spinnen hausen in den Beerentrauben zuhauf, wohl wegen der dichten Insektenpopulation. Um herauszufinden welche und wie viele müsste man aber die Beeren von Hand abzupfen: schütteln hilft wenig, klopfen geht gar nicht ...

Herzlich, Roman
« Letzte Änderung: 2015-09-14 21:33:19 von Roman Pargätzi »

sylvia #1

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–12. 7. 2015
« Antwort #366 am: 2015-09-13 22:32:47 »
klopfen geht gar nicht ...

;-)
Geht schon aber dann haben die alle eine blaulila Färbung, eigene Klamotten eingeschlossen ;-))))
LG
Sylvia

Roman Pargätzi

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Spinnen in die Augen schauen, 14. 9. 2015
« Antwort #367 am: 2015-09-14 21:42:15 »
Salü Sylvia, salü zäma,

Das Aus-den-Holderbeeren-Klopfen ergäbe völlige neue Farbvarianten verschiedener Spinnenarten ...

Auf dem Kellerspinnenrundgang von heute Abend habe ich wieder mal versucht, ein paar Spinnen in die Augen zu schauen. Und drei haben zurückgeschaut: gut bestachelt, aber ziemlich hager ein Metellina segmentata-Mann auf Freiersfüssen im Kellergang (Bild 01), die Zygiella-x-notata-Dame von unterhalb der Lampe in der westlichen Kellereinfahrt sowie deren Nachbarin, eine Steatoda bipuntata-Dame.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Liocranum rupicola, 18. 9. 2015
« Antwort #368 am: 2015-09-18 20:31:20 »
Salü zäma,

Nachts immer wieder mal im Haus oder Keller unterwegs: Liocranum rupicola.
Am Kellerhorizont (Bild 01); wenn man ganz klein wäre und sie einigermassen gross (Bild 02).

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Im Kellergang unterwegs: Scotophaeus scutulatus, 20. 9. 2015
« Antwort #369 am: 2015-09-20 23:09:04 »
Salü zäma,

Wie von Liocranum rupicola finden sich Exemplare von Scotophaeus scutulatus bei uns vom Keller bis unters Dach, unterwegs immer nur nachts.
Auffällig an dem Herrn von heute ist die Missbildung am zweiten rechten Bein (Bild 02).
Ein anderes Tier im Gemüsekeller (Bild 04).

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Die Zoropsis spinimana vom 13. 9. 14 Tage später
« Antwort #370 am: 2015-10-03 23:34:37 »
Salü zäma,

Gut genährt, hat sich die Dame am 27. 9. gehäutet. Anbei drei Bilder vom 20. 9., 26. 9. und vom 27. 9. (die leuchtend rotgelbe Farbe des Hinterleibs hat ist in der Zwischenzeit etwas verblasst).

Herzlich, Roman

Jonathan Neumann

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–3. 10. 2015
« Antwort #371 am: 2015-10-03 23:42:12 »
Klasse Roman!

Hier sehe ich das erste Mal die "Entstehung" der Epigyne, fantastisch!!!

Jetzt heisst es die beiden Männchen wieder zu finden und mehr Glück als ich damals zu haben!

LG,
Jonathan
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sylvia #1

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–3. 10. 2015
« Antwort #372 am: 2015-10-04 18:55:57 »
Wow , tolle Epigynenserie! Danke Roman! 
LG
Sylvia

Roman Pargätzi

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Nach dem Essen Zähne putzen nicht vergessen, 5. 10. 2015
« Antwort #373 am: 2015-10-06 21:37:36 »
Salü zäma,

Gestern sah ich der Zoropsis spinimana-Dame eine gute Stunde lang beim Essen zu – durchs Macro-Objektiv.
Zunächst schön frisch und knackig (Bild 01), wurde die Fliege mehr und mehr zu einem schwarz glänzenden, unförmigen Klumpen.
Das letzte Stück, etwas kleiner als auf dem Bild 02 liess die Spinne fallen und fing an, ausgiebig die Chelizeren und die Pedipalpen zu putzen (Bild 03–06), wobei sie die Letzteren zwischendurch heftig schüttelte, um Speisereste loszuwerden (Bild 04).

Herzlich, Roman

sylvia #1

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–3. 10. 2015
« Antwort #374 am: 2015-10-06 22:08:05 »
Schöne Bilder eines eigentlich Spinnen- alltäglichen Vorgangs. ich hab das auch mal ganz fasziniert beobachtet, die (verschiedenen Arten) ziehen die Pedipalpen und Beine richtig durchdie Cheliceren, wieder und wieder...
Danke Roman!
LG
Sylvia

Roman Pargätzi

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–3. 10. 2015
« Antwort #375 am: 2015-10-08 22:09:57 »
Salü zäma, salü Sylvia,

Die Dame entwickelt einen gesunden Appetit auf Riesenschnaken, Fliegen, Ohrwürmer, Mücken, ...
Heute habe ich mich etwas gewundert, wie sie es geschafft hat, zwei Panzersegmente eines Ohrwurms auseinanderzudrücken (Abb.).
Die Art, wie sie sich bewegt ist ebenfalls interessant: manchmal sieht es aus, als ob sie Tai Chi üben würde, dann wieder sprintet sie urplötzlich los.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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«Der Schrecken der Hausfrau», 17. 10. 2015
« Antwort #376 am: 2015-10-18 12:29:06 »
Salü zäma,

Eratigena atrica-Damen sitzen seit Jahren immer wieder an denselben Orten im Keller, die Herren sieht man eher selten; sie sind dann meist unterwegs. Der hier abgebildete hat sich die Spitze eines Stützstabs (Ø 6 mm) einer Orchidee als Ruheplatz ausgesucht, was ein paar Bilder seiner Pedipalpen ermöglicht hat.

Herzlich, Roman


Roman Pargätzi

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Ballus chalybaeius, 18. 10. 2015
« Antwort #377 am: 2015-10-18 13:06:12 »
Salü zäma,

Aus einem Korb mit Gartenabraum für den Kompost, hier über den Rand eines Konservenglases kletternd: eine subadulte Ballus chalybaeius (Körperlänge gut 2 mm).

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Springen oder nicht Springen, 25. 10. 2015
« Antwort #378 am: 2015-10-28 22:58:14 »
Salü zäma,

Gelungene Sprungdemonstrationen eines Marpissa muscosa-Herrn, aufgenommen etwas weniger gelungen: immerhin sieht man ihn auf der Abbildung 07 gerade aus dem Bild fliegen, auf dem Bild 05 knapp nach einer Landung.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Wuschelspinnchen aus der Stadt, 6. 11. 2015
« Antwort #379 am: 2015-11-06 22:20:15 »
Salü zäma,

Für einmal nichts "vom Land", sondern aus einem älteren Stein-Ziegel-Bau mit Holzböden in der Stadt Zürich: Pseudeuophrys lanigera. Falls es dort weitere Spinnenarten gibt, dann verstecken sie sich sehr gut. P. l. fällt einem trotz ihrer Kleinheit immer wieder mal auf.

Anbei ein ausgewachsenes Männchen von knapp 3 mm Körperlänge.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Adventsspinne, 1. 12. 2015
« Antwort #380 am: 2015-12-01 22:04:16 »
Salü zäma,

Hübsch aus dem Kellerwinkel leuchtend ...

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Weihnachtsspinnen 2015
« Antwort #381 am: 2015-12-26 23:39:51 »
Salü zäma,

Spät in der Weihnachtsnacht im Keller:
eine Metellina mengei-Dame am Wäscheständer und eine prächtige Scotophaeus scutulatus-Dame in einem Versteck im Gemüsekeller.
Die Metellina mengei-Dame (erwachsen), ist erst das zweite Tier dieser Art, das ich in unserem Haus und Garten gefunden habe; das erste, ein erwachsenes Männchen, ist mir ebenfalls im Keller aufgefallen. Normalerweise finde ich die Tiere in einem nahen Tobel, es könnte also sein, dass ich diese Tiere unbeabsichtigt von dort mitgebracht habe.

Herzlich, Roman

Lothar Gutjahr

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–26. 12. 2015
« Antwort #382 am: 2015-12-27 07:57:11 »
Salü Roman,

 merci für die schöne Fortsetzung ! Zu den Ohrwurmringen meine ich sagen zu müssen, die Spinne nutzt ihre Cheliceren als Zange. Sie haut ihre Hauerchen rein und drückt dann auseinander. Interessant so eine Beobachtung ! Erinnert etwas an eine Seegerringzange.

Wenn ich schon mal wieder im Forum bin, möchte ich die Gelegenheit nutzen Dir und allen ein GUT-JAHR zu wünschen, was ja kurz bevorsteht.

LG Lothar
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Roman Pargätzi

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Einen guten Sprung ins Neue Jahr: mit Misumena vatia
« Antwort #383 am: 2015-12-30 23:21:56 »
Salü Lothar, salü zäma,

Lieber Lothar und alle anderen, macht’s wie der hier gezeigte Misumene vatia-Jüngling: voller Mut ins Neue Jahr! (Das unterstelle ich dem gut gesicherten Heizungsrohrspringer vom Keller mal ...)

Alles Gute, vor allem Zufriedenheit und eine gute Gesundheit, den Studierenden Spass und Erfolg im Studium, den Werktätigen dasselbe bei der Arbeit, den ...!

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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High Noon an der Yucca, 4. 2. 2016
« Antwort #384 am: 2016-04-03 19:07:51 »
Salü zäma,

Gestern fiel mir im Keller beim Pflanzengiessen zunächst die junge Ballus chalybaeius auf. Und plötzlich war sie nicht mehr allein an dem Yucca-Blatt, sondern sah sich einer ebenfalls jungen Marpissa muscosa gegenüber. Man fixierte sich gegenseitig  (Bild), dann sprang die Rindenspringspinne das Pummelchen an, rannte aber weiter.
Beide haben das Zusammentreffen also heil überstanden.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Sitticus-terebratus-Spiderlinge, 3. 4. 2016
« Antwort #385 am: 2016-04-03 21:49:25 »
Salü zäma,

Da seit Jahren jeden Frühsommer Sitticus terebratus an der Ostwand unserers Hauses auftauchen (siehe etwa eine Paarung oben, Ende Mai 2012), habe ich immer wieder mal nach Spiderlingen dieser Art Ausschau gehalten, und jetzt habe ich welche entdeckt. Sie sind zzt. etwa 1 1/2 bis 2 mm gross, scheinen in den Löchern des Betons Unterschlupf zu finden (Bild 03 ein Tier, das gerade in einem 3-mm-Loch verschwindet). Bei den grössern kann die spätere Zeichnung schon erahnen (Bild 01a und 01b). Witzig der Smiley (Bild 04a), im Bild 04b am Futtern.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Sitticus terebratus, 10. 4. 2016
« Antwort #386 am: 2016-04-10 23:39:10 »
Salü zäma,

Die Sitticus terebratus-Jungtiere an unserer Keller-Ostwand verstecken sich wirklich in den Löchern der Betonwand (unverputzt, aber mit Betonfarbe gestrichen). Das Tier auf dem Bild 01 verrät sich durch einen Fuss (das Loch misst 3 mm im längsten Durchmesser), auf dem Bild 02 ist es, aufgescheucht, an der Wand unterwegs (Schande über mich, aber ich habe wissen wollen, wer da haust; es sind auch junge Marpissa muscosa unterwegs).

Herzlich, Roman

Lothar Gutjahr

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–3. 4. 2016
« Antwort #387 am: 2016-04-11 07:45:58 »
Salü Roman,

merci für die schönen Fotos. Vieleicht solltest du mal schauen, ob dieses eine Bein an einem "Stolperfaden"klebt. Erinnert mich stark an den Signalfaden bei Netzspinnen. Dass da vielleicht eine Art Signalfaden auf der Wand liegt welcher der Spinne sagt:
"sotsch vielicht mol luge, wer do usse isch".Sorry vieleicht geht auch meine Phantasie mit mir durch.

LG Lothar
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Roman Pargätzi

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Sitticus terebratus, 21. 5. 2016
« Antwort #388 am: 2016-05-21 23:16:40 »
Salü Lothar, salü zäma,

Stolperfäden sind mir keine aufgefallen, aber auch heute haben sich die Tiere während des Fotografierens alle in die Löcher verzogen.
Nachdem die letzten paar Wochenenden nicht so Spinnenwetter herrschte, gab es heute an unserer "Spinen-Ostwand" ziemlich Betrieb, wobei ich mit Fensterputzen ein paar Exemplare aus den Fugen der Fensterleibungen und der Fenster aufgescheucht habe (1 x Drassodes cf. lapidosus [m|, einige Textrix denticulata, 1 Rindenspringspinne, mehrere Fettspinnen).
Und dann ist noch die erste Harpactea aufgetaucht.
Die S. terebratus sind nun 2-3 mm gross, wobei die grösseren die typische Zeichnung schon gut erkennen lassen.
Anbei zwei Bilder, einhändig geschossen, da ich mit der anderen Hand den Doppelmeter habe halten müssen.

Herzlich, Roman

Lothar Gutjahr

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–21. 5. 2016
« Antwort #389 am: 2016-05-22 07:52:21 »
Salü Roman,

schön zu sehen, dass der Nachwuchs an der Ostwand wächst und gedeit. Ich freue mich jetzt schon darauf deine Bild- Berichte vom kommenden Sommer zu studieren.
Ich hole gleich den Rollstuhl aus der Tiefgarage und werde etwas üben. Ist doch sehr gewöhnungsbedürftig so ein Vehikel (Blade 325) mit einem Motorradlenker zu bewegen. Speziell die Kurverei muss recht langsam erfolgen.Aber mein Aktionsradius im Gelände nimmt gewaltig zu, so dass man annehmen könnte es wird neben dem Bogenschiessen auch mal wieder nach dem einen oder anderen Spinnlein geschaut.

Bleib xund und munter und einen schönen Sommer sowie immer genug Licht vor der Linse!

Lothar
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