Autor Thema: HPVA-Präparat von L. minutus  (Gelesen 775 mal)

Werner Oertel

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HPVA-Präparat von L. minutus
« am: 2012-01-04 11:21:09 »
Hallo,
das Bild wird vor allem Dich, Walter, interessieren.
Mit Deiner HPVA habe ich dieses Präparat gemacht.
Ich finde, man kann alle Kanäle von der Spitze der aufgefalteten Zunge bis zu den Vulven erkennen.
Werner

Martin Lemke

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #1 am: 2012-01-04 11:58:47 »
Werner, ich staune, was Du alles zuwege brings. Ich kann nicht mal eine Epigyne präparieren, weil ich noch nicht dazu kam, das auszuprobieren.

Martin
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DAS waren noch Zeiten: Norwegen 2011.

Werner Oertel

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #2 am: 2012-01-04 15:38:18 »
Martin, Danke!
Probiers, es ist einfacher als du denkst.
Wenn ichs kann kannst Du`s auch.
Werner

Walter Pfliegler

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #3 am: 2012-01-04 17:21:25 »
Wow, schön! Ich freue mich, dass es gelungen ist!!!

Hast Du es zuvor geklärt, oder direkt von Alkohol ins HPVA prepariert?

@ Martin: ich kann Dir auch ein Bisschen HPVA schicken!

W

Walter Pfliegler - Amateur Naturfotograf (und Molekular Biologe - Ungarn)

Walter Pfliegler

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #4 am: 2012-01-04 17:24:03 »
PS: Ari Kainelainen hat auch gerade heute mir geschrieben, dass er mit meinem HPVA ein Präparat von einer Milbe gemacht hat. Es ist auch schön gelungen :-)
Walter Pfliegler - Amateur Naturfotograf (und Molekular Biologe - Ungarn)

sylvia #1

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #5 am: 2012-01-04 17:52:40 »
Zitat
bis zu den Vulven
Oh Ihr Spezies, kann mich da mal einer aufklären ?
LG
Sylvia

Arno Grabolle

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #6 am: 2012-01-04 19:07:26 »
Ja, ich glaube Vulva gibts nur eine. Das was Werner wahrscheinlich meint sind die Samentaschen (Receptacula seminis), die dunklen, gut sichtbaren, paarigen Strukturen.

Die Kanäle sind die Einführungsgänge. Da wird bei der Kopulation der oft lange, aufgerollte Embolus eingeführt. Mus eine ganz schöne Pfriemelei sein.

Arno
« Letzte Änderung: 2012-01-04 19:09:20 von Arno Grabolle »

Werner Oertel

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Re: HPVA-Präparat von L. minutus
« Antwort #7 am: 2012-01-04 20:20:49 »
Hallo,
ich hatte die Spinne in Alkohol, die herauspräparierte Epigyne habe ich 2 Tage in Milchsäure gelegt, am Objektträger blieb die Epigyne in der Milchsäure, da hab ich dann die dickflüssige HPVA drauf fließen lassen. Eigentlich wollte ich versuchen, eine Stapelaufnahme der Epigyne machen, aber ein kleiner Druck auf das Deckglas hat gereicht, um die Zunge herauszuquetschen. Dann Aufnahme im Mikroskop bei 100facher Vergößerung.
Für die Korrektur "Vulva" - "Samentasche" bin ich dankbar. Meine Verwechslung ist, so wie Arno klarstellt.
Werner