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Oh oh London, da hab ich noch nie ne Antwort bekommen... aber Wien sicherlich. Kann ich mal machen. Wer sich aber berufen fühlt, mal irgendwo nachzufragen/nachzuschauen... z.B. die Nachweise aus Deutschland im Atlas mit den Nachweisen in der Muster-Revision abgleichen... da geht sicherlich auch einiges quer.

Tobias
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Hallo,
dieses Oonops-Weibchen (1,9 mm) habe ich vor einer Woche aussen an einer Kellereingangstür in Deggendorf eingesammelt. Für mich ist das weder domesticus noch pulcher. Auf Tibia 1 und auch Tibia 2) sind ventral keine erkennbaren Stacheln vorhanden. Im "Haarbesatz" von Tibia 1 (nicht aber Tibia 2) ist nach dem ersten Drittel eine Art Lücke. Bei O. domesticus und O. pulcher sollten sich die Stacheln deutlich von den Haaren abheben und auch gleichmässig über die Tibia verteilt sein. Könnte dies ein O. amoenus Weibchen sein? Bei dieser Art sind die Stacheln ganz dünn und sehen aus wie Haare (https://araneae.nmbe.ch/data/1663. Die Art wurde zwar bisher nur in Frankreich nachgewiesen. Das ist aber nicht soooo weit entfernt.
Weiss jemand mehr?
VG Hans-Jürgen
P.s.: Ich hab das Tier noch lebend hier...
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Toller Fund!

Die einzige Nennung der Art für Bayern ist tatsächlich von L Koch 1877 (Anhang - also wohl mehr als ein mal).

Christoph Muster (https://wsc.nmbe.ch/reference/11175) hatte in seiner Revision kein Expl. aus Bayern vorliegen. Und da sie doch auch immer wieder mit Schwesterarten verwechselt wurde, wäre es natürlich toll, wenn mit der Meldung dieses Funde auch die Koch'schen Funde überprüft/bestätigt werden könnten (am Museum London oder evtl. auch in Wien).

Spixiana: warum nicht? Gerne auch in die AraMit - mit einem Überblick der gesicherten Nachweise der Art in DE ;)

Übrigens: bis Ende 2019 sollen neue RLs der Spinnentiere Bayerns erstellt werden. Dazu im neuen Jahr auf verschiedenen Wegen mehr (auch hier im Forum). Auf der 1992er RL stand poecilus noch in der Sonderkategorie "0S" (d.h. verschollen, aber nicht nachgesucht), 2004 stand sie in 0 (0S war abgeschafft), dort aber nicht für das Schichtstufenland sondern fälschlicherweise für Alpen/Alpenvorland aufgeführt.

Also nochmal: toller Fund!

LG
Theo
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Na, da hat sich ja die Aufzucht richtig gelohnt!!! Seit dem Fund kontrolliere ich den Fundort jeden Abend, hab aber noch keine weiteren gefunden....
VG Hans-Jürgen
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Achso, ok, ja das war mir klar. Ich dachte jetzt, bei peocilus sind die nochmal anders.

Tobias
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@Tobias: die Vertreter der poecilus-Gruppe mit Ausnahme von Ph.laricium haben an Tibia I 5 Stachelpaare, wobei margaritatus nur 4 hat.
https://araneae.nmbe.ch/specieskeygrp/9/margaritatus--and-poecilus-groups
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Bei Gelegenheit über die Ferien ja. Was ist denn daran so besonders (keine Rhetorik)? Anbei mal der Palpus (ventrale Apophyse markiert) und das Tier grob bearbeitet (Fusseln und so mache ich fürs Wiki noch weg), hab aber gerade im Moment eigentlich keine Zeit.  Man sieht auch, wie klein der Palpus eigentlich ist. Dieses Schwarz auf Schwarz an der Tibialapophyse bringt unser älteres Automontage auch oft durcheinander, das ist ganz schwierig zu fotografieren.

Michael, kennst du ein Heftchen in Bayern in dem man den Nachweis unterbringen könnte? Eventuell als Kurzmitteilung in der Spixiana... fällt mir da nur ein.

Tobias

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@Tobias:
Könntest Du auch die Innenseite von Tibia I fotografieren, wo die Fangstacheln sind?
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Nur so als Hinweis: der letzte Nachweis in Bayern stammt von L. Koch 1877!
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