Autor Thema: Begegnungen, 28. 2. 2010–12. 10. 2018  (Gelesen 95705 mal)

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Weitere Fettspinnenbeute
« Antwort #30 am: 2010-04-11 00:41:49 »
Gestern Abend habe ich diese Überreste einer Laus und einer (höchstwahrscheinlich) jungen Steatoda bipunctata aus dem Netz einer grossen Steatoda bipunctata am oben genannten Glasziegelfenster genommen: genauso klebrig (hängt auf dem Bild an der Spitze einer Pinzette) und ebenso wüst zugerichtet wie die Reste der Ero oben.
Es weist also wie auch von Arno und Tobias vermutet, alles auf eine Fettspinne hin! Manchmal scheinen Eros an die falschen Spinnen zu geraten.

Roman
« Letzte Änderung: 2010-04-11 01:15:07 von Roman Pargätzi »

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Kleine Tegenaria atrica begegnet Kellerassel ...
« Antwort #31 am: 2010-04-11 01:14:20 »
... dreht sie mit den Vorderbeinen auf den Rücken, wartet etwas zu und schlägt schliesslich einen der Zähne in ein Bein der Assel (Zufall? Bilder 01–03). Irgendwann habe ich das Gefühl gehabt, dass mich jemand von hinten anstarre: eine grosse Tegenaria atrica am oberen Rand des Kellertürfensters (Bilder 04–05).

Roman

Tobias Bauer

  • Gast
Re: Begegnungen, 10. 4. 2010
« Antwort #32 am: 2010-04-11 01:22:45 »
Interessante Fotos! Hat sie denn die Assel auch so zerkaut wie das atrica so macht, oder war das Tier noch ganz? ( Der Panzer einer Assel ist doch recht hart)

Grüße

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 10. 4. 2010
« Antwort #33 am: 2010-04-11 11:26:30 »
Interessante Fotos! Hat sie denn die Assel auch so zerkaut wie das atrica so macht, oder war das Tier noch ganz? ( Der Panzer einer Assel ist doch recht hart)

Salü Tobias,

Wie ein Augenschein heute Morgen ergeben hat, hat die Tegenaria bislang erst einen Fühler und ein paar Beine ab- bzw. angefressen. Das Tier ist allerdings klein, knapp 1 cm lang, und Hunger leidet es nicht, es hat immer wieder etwas Essbares im Netz. Allerdings hängen auch in den Netzen der grossen Tiere Kellerasselüberreste mit (flüchtig betrachtet) ganzen Panzern. Bin bisher noch nicht auf die Idee gekommen, einen solchen genauer anzusehen. Vielleicht saugen sie die auch aus.

Roman
« Letzte Änderung: 2010-04-11 11:39:28 von Roman Pargätzi »

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Diese drei Vertreterinnen der Art Steatoda bipunctata, von denen bloss die grösste sich des Resultats ihrer Begegnungen erfreut und nun 6 x 3 mm gross und satt gefressen im Kellergang hängt, habe ich heute Morgen gefunden.
Nicht nur der Keller ist bevölkert von solchen Tieren, auch am Kompost sind wieder welche aufgetaucht und in den Winkeln einer aus Betonblöcken bestehenden Treppe an der Hauswand sitzen sie nachts ebenfalls.

Roman


Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Tegenaria und Kellerasselpanzer
« Antwort #35 am: 2010-04-15 22:54:18 »
Interessante Fotos! Hat sie denn die Assel auch so zerkaut wie das atrica so macht, oder war das Tier noch ganz? ( Der Panzer einer Assel ist doch recht hart)

Heute habe ich es nicht lassen können und habe der kleinen Tegenaria eine mittelgrosse Kellerassel ins Netz geschmissen. Der Panzer ist wirklich zu hart, auch zum Zubeissen. Dies ist der Spinne erst gelungen, nachdem sie die Assel nach mehreren vergeblichen Versuchen endlich auf den Rücken gedreht hatte.

Herzlich grüssend,
Roman

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Zwei Begegnungen vom 15. 4. 2010
« Antwort #36 am: 2010-04-15 23:01:14 »
Auch grössere Beutetiere stellen für eine Steatoda bipunctata oder selbst für eine kleine Parasteatoda tepidariorum von etwa 3 mm Körperlänge keine Probleme dar, wie sie hier mit einer Fliege bzw. einer Mücke (?) demonstrieren.

Roman

Tobias Bauer

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 4. 2010
« Antwort #37 am: 2010-04-15 23:04:02 »


Heute habe ich es nicht lassen können und habe der kleinen Tegenaria eine mittelgrosse Kellerassel ins Netz geschmissen. Der Panzer ist wirklich zu hart, auch zum Zubeissen. Dies ist der Spinne erst gelungen, nachdem sie die Assel nach mehreren vergeblichen Versuchen endlich auf den Rücken gedreht hatte.

Herzlich grüssend,
Roman


Das ist wirklich interessant. Ich habe mehrere atrica und domestica in Behältnissen und schon mit allerlei Dingen ( z.b harten Rüsselkäfern) gefüttert ( allerdings keine Asseln) und beinahe alles wurde regelrecht zerkaut oder wenigstens so stark von den Chelizeren in Mitleidenschaft gezogen, das es nicht mehr kenntlich war.
Das die Spinnen Tiere auch bloß aussaugen, hab ich noch nie gesehen.
Ich probiere das wohl am Wochenende auch mal aus :-)

Grüße

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 4. 2010
« Antwort #38 am: 2010-04-15 23:19:47 »
Das ist wirklich interessant. Ich habe mehrere atrica und domestica in Behältnissen und schon mit allerlei Dingen ( z.b harten Rüsselkäfern) gefüttert ( allerdings keine Asseln) und beinahe alles wurde regelrecht zerkaut oder wenigstens so stark von den Chelizeren in Mitleidenschaft gezogen, das es nicht mehr kenntlich war.
Das die Spinnen Tiere auch bloß aussaugen, hab ich noch nie gesehen.
Ich probiere das wohl am Wochenende auch mal aus :-)

Grüße

Vielleicht liegt es daran, dass die Tegenaria hier noch klein ist, eine Viertelportion sozusagen; oder die Panzer sind zu zäh ... Mit Rüsselkäfern habe ich auch schon eine erwachsene Agelena labyrinthica sich vergeblich abmühen sehen, sie konnte das runde Ding einfach nicht packen und liess es schliesslich davonkrabbeln.

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Begegnung mit Pardosa, sich häutend, 17. 4. 2010
« Antwort #39 am: 2010-04-17 22:05:58 »
Diese Spinne ist mir ihres ungewöhnlichen Benehmens wegen heute während der Gartenarbeit aufgefallen. Elegante Stacheln und hübsche Augen hat die Dame.

Jörg Pageler

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–17. 4. 2010
« Antwort #40 am: 2010-04-17 22:13:47 »
wow, tolle Fotoserie, Roman!

Jörg

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–17. 4. 2010
« Antwort #41 am: 2010-04-18 19:32:09 »
Jörg, hab Dank für die Blumen!
Die Fotos freuen mich auch.
Leider ist während des Fotografierens irgendwie eine kleine, sehr hübsch gezeichnete Anyphaena accentuata unter mich geraten, und die hat das nicht überlebt. :-(

Herzlich,
Roman

Tobias Bauer

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 4. 2010
« Antwort #42 am: 2010-04-20 18:43:32 »

Vielleicht liegt es daran, dass die Tegenaria hier noch klein ist, eine Viertelportion sozusagen; oder die Panzer sind zu zäh ...


So, habe heute nun mal reingeguckt was mit der mittelgroßen Assel ( Porcellio sp. ; Kl 6 mm) passiert ist, die ich am Sonntag an mein größtes Weibchen ( 18 mm Kl) verfüttert habe ... die Panzerplatten an sich sind noch vollkommen intakt, scheinen also wirklich zu zäh, allerdings hat das Tier alles andere vom Bauch her säuberlich zerkaut, so das die Platten sich teilweise voneinander lösten und nun auf einem kleinen Häufchen liegen. in den nächsten Tage verfütter ich eine Stufe größer ( 10 mm) und schaue wieviel dann noch übrig bleibt :-).

Viele Grüße Tobi

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–15. 4. 2010
« Antwort #43 am: 2010-04-20 21:15:20 »
So, habe heute nun mal reingeguckt was mit der mittelgroßen Assel ( Porcellio sp. ; Kl 6 mm) passiert ist, die ich am Sonntag an mein größtes Weibchen ( 18 mm Kl) verfüttert habe

Daran mag es liegen: eine 6-mm-Assel für die 18-mm-Spinne und hier sind es 10-mm-Asseln-für eine knapp so grosse Spinne ... Die kleine Tegenaria atrica dreht jede Assel auf den Rücken, um zuzubeissen, aber in letzter Zeit steht sie mehr auf Nachtfalter (Bild 02) und eine Sorte Mücken (Bild 03), die gerade häufig ist. Von denen sehe ich nie Reste, wobei sie das Zeugs wohl zwischen das Buchenlaub im Topf fallen lässt. Manchmal kaut sie ein wenig, dann sitzt sie wieder still auf der Beute (und sabbert, dünkt mich).

Gestern habe ich eine ausgewachsene Assel fotografiert (Bild01), die im Netz einer der ganz grossen Tegenarias hängt: sieht auch nicht schön aufgegessen aus, obwohl die Spinne das Tier im Boden erbeutet und bis an die Kellerdecke hinaufgeschleppt hat.

Herzlich,
Roman

Tobias Bauer

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–20. 4. 2010
« Antwort #44 am: 2010-04-20 21:21:16 »
Das letzte Bild gefällt mir sehr gut.

Und ja, das waren natürlich andere Verhältnisse als bei deiner, aber ich wollte mal klein anfangen :-).
Allerdings hat sie selbst bei einer so Kleinen Zu Beginn einige Anläufe gebraucht und erst als die Assel auf dem Rücken lag, sah ich wie die Spinne sie über längere Zeit mit ihren Chelizeren packen konnte.

Grüße Tobi

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Honni soit qui mal y pense
« Antwort #45 am: 2010-04-20 21:46:18 »
Das Bild mit der Assel ist allerdings nicht gerade schön. :-)

Hier ein schöneres: eine Begegnung vom letzten Wochenende, als mich die Pardosa amentata beschäftigt haben.

Lars Friman

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–20. 4. 2010
« Antwort #46 am: 2010-04-21 20:32:14 »
das ist Pardosa amentata?
Lars Friman

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Junge Agelena labyrinthica trifft auf jungen Ohrwurm, 25. 4. 2010
« Antwort #47 am: 2010-04-25 23:08:29 »
Auf der (vergeblichen) Suche nach jungen Baldachinspinnen bin ich auf eine grosse Schar junger Orwürmer aufmerksam geworden, die zusammen mit einem erwachsenen Tier aus einer Röhre im Erdreich des Gartens hervorkrabbelten. Die 3 mm langen Tierchen verteilten sich ziemlich rasch, kletterten z. T. auf die Pflanzen, und einige landeten prompt in den Netzen junger Trichterspinnen.
Anbei ein paar Bilder dieser unerwarteten Begegnung.

« Letzte Änderung: 2010-04-25 23:10:40 von Roman Pargätzi »

Arno Grabolle

  • Aktive Mitarbeiter
  • *****
  • Beiträge: 14437
    • mein g+
Re: Begegnungen, 28. 2.–25. 4. 2010
« Antwort #48 am: 2010-04-26 00:04:39 »
Coole Bilderserie. Sogar mit Bewegungsunschärfe.

Arno

Schröder Pascal

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–25. 4. 2010
« Antwort #49 am: 2010-04-28 20:02:16 »
sind deine Winkelspinnen auch getiegert???
weißt du wie man da das Geschlecht erkennt???

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–25. 4. 2010
« Antwort #50 am: 2010-04-29 13:36:27 »
Getigert nicht gerade, aber auf dem Hinterleib mit beigen Winkeln gezeichnet. Und die Grosse Winkelspinne (Tegenaria_atrica) hat einfarbige Beine.

Das Geschlecht? Schau mal die Bilder da: http://wiki.spinnen-forum.de/index.php?title=Tegenaria_atrica. Im Winter findet man wohl eh nur Weibchen, und wenn du einem ausgewachsenen mal unter den Bauch schaust, siehst du die Epigyne. Die Männchen haben, von Weitem gesehen, kleinere Körper im Verhältnis zu den Beinen oder viel längere Beine, wie man will ...

Herzlich,
Roman

Schröder Pascal

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–25. 4. 2010
« Antwort #51 am: 2010-04-30 14:48:25 »
ok danke

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Spinnenfutter, 29. 4. 2010
« Antwort #52 am: 2010-04-30 23:30:23 »
Die grosse Pholcus phalangioides vom Gemüsekeller, seit einem Monat von einem Zitterspinnenherrn umworben, hat erneut eine Winkelspinne erwischt. Da das immer etwa ähnlich aussieht, etwas anderes:

Im Netz der kleinen Winkelspinne vom Keller hat seit Tagen eine Schwebefliege gehangen. Da die Spinne dieser nun überdrüssig geworden ist, habe ich sie behändigt und genauer angesehen. Anbei ein paar Bilder (01–03). Die Winklespinne hat ganz offensichtlich den Hinterleib aufgebissen und ausgeräumt.

Dann habe ich eine der Keller-Eros fein eingepackt bei einer nun wohlgerundeten, jungen Pholcus phalangioides aufgefunden, deren Körper in Bezug auf das Volumen kleiner als derjenige der Ero gewesen ist. Das von den Ero des Öftern skizzierte Bild der listigen, immer erfolgreichen Spinnenjägerin scheint mir etwas überzeichnet zu sein (Bilder 04–05).

Hoffe, dass das Thema nicht allzu morbide ist,

Roman


Arno Grabolle

  • Aktive Mitarbeiter
  • *****
  • Beiträge: 14437
    • mein g+
Re: Begegnungen, 28. 2.–29. 4. 2010
« Antwort #53 am: 2010-05-01 12:36:44 »
Naja, wenn aus so einem Ero-Kokon 50 Junge schlüpfen, müssen ja 48 drauf gehen im Laufe des Jahres. Bei solchen Unfällen mit Pholcus handelt es sich evtl. nicht um missglückte Angriffe, sondern einfach um einen Missgeschick, wie es jeder Spinne in einem Pholcus-Gebiet passieren kann.

Greift denn Ero Pholcus überhaupt an?

Arno

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–29. 4. 2010
« Antwort #54 am: 2010-05-02 00:41:47 »
Keine Ahnung, was die Ero alles angreifen. Am Kompostdach kommen v. a. Steatoda bipunctata, Parasteatoda tepidarorum und Pholcus opilionoides vor, wobei ich dort noch nie einen Angriff einer Ero beobachtet habe.
Im Keller habe ich Angriffe auf ganz kleine Steatoda bipunctata (2 Mal) und auf eine ebenso kleine [/i]Parasteatoda tepidarorum[/i] gesehen. Die Ero bewegen sich normalerweise ziemlich bedächtig fort, wenn sie nicht einfach herumhängen. Bei zweien von drei Angriffen sind sie plötzlich losgerannt und haben sie sich richtiggehend auf die Beute gestürzt. In einem Fall bin ich erst darauf aufmerksam geworden, als die beiden Spinnen in ein ziemliches Getümmel verwickelt gewesen sind. Die Taktik, dass die Ero sich in einem Netz als Beute präsentiere, habe ich nie beobachten können, wohl aber, dass sie sich zusammenkugeln und still verharren, wenn eine andere Spinne vorbeimarschiert.

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Unser Parasteatoda-tepidariorum-Pärchen, 1. 5. 2010
« Antwort #55 am: 2010-05-02 00:50:29 »
An einem der Kellerfenster hocken seit gut einer Woche ein Gewächshausspinnenmännchen und ein Weibchen eng beieinander, jedenfalls jedes Mal, wenn ich vorbeischaue. Mehr als dass sie sich hin und wieder mit den Vorderbeinen betasten, habe ich bislang noch nicht gesehen.

Herzlich,
Roman

Jörg Pageler

  • Gast
Re: Begegnungen, 28. 2.–5. 1. 2010
« Antwort #56 am: 2010-05-02 01:28:35 »
Hallo Roman,

ich war mal so frei: Parasteatoda tepidariorum. (Den direkten Vergleich von Señoras y Señores finde ich immer gut)

Jörg

Arno Grabolle

  • Aktive Mitarbeiter
  • *****
  • Beiträge: 14437
    • mein g+
Re: Begegnungen, 28. 2.–5. 1. 2010
« Antwort #57 am: 2010-05-02 18:10:56 »
Bei manchen Arten (z.B. Linyphia) bleiben die Männchen eine Weile im weiblichen Netz, um sich mehrfach mit diesem zu paaren (warum auch immer). Bei anderen Arten (z.B. Drassodes) suchten die Männchen die Weibchen schon vor der Reifehäutung auf und ziehen bei diesem ein um kurz nach der Reifehätung des Weibchens sofort loslegen zu können. Bei zweiter Hypothese wäre das Weibchen noch subadult.

Arno

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–5. 1. 2010
« Antwort #58 am: 2010-05-02 19:50:21 »
Linyphia triangularis habe ich letztes Jahr des Öftern zu zweit und zu dritt (2 Männchen) in einem Netz gesehen und auch ein paar Fotos davon gemacht. Die Männchen der Metellina segmentata scheinen ebenfalls sehr anhänglich zu sein.
Aber wie die zwei Gewächshausspinnen aneinander kleben, ist wirklich lustig anzusehen. Am Kompstdeckel ist mir letztes Jahr solches nie aufgefallen. Da sind die Männchen (die mit den roten Vorderleibern und z. T. ganz roten Beinen scheinen hier immer Männchen zu sein, wobei nicht alle Männchen so gefärbt sind), von Dame zu Dame gezogen und immer wieder weggeprügelt worden, aber das war später im Jahr. Mal sehen, ob sich auch dort solche Pärchen bilden.

Roman
« Letzte Änderung: 2010-05-02 20:01:23 von Roman Pargätzi »

Roman Pargätzi

  • ****
  • Beiträge: 2216
Re: Begegnungen, 28. 2.–5. 1. 2010
« Antwort #59 am: 2010-05-02 19:55:30 »
Hallo Roman,

ich war mal so frei: Parasteatoda tepidariorum. (Den direkten Vergleich von Señoras y Señores finde ich immer gut)

Jörg

Salü Jörg,

Heute habe ich sie erwischt, wie sie die Köpfe noch näher zueinander stecken.

Roman