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Bei der Gattung würde ich zustimmen. Universität Bristol haben da sine Sektion, die der Zeckenbestimmung gewidmet ist
Simeon
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Servus,
eine Arbeitskollegin hat mir diese etwas über 5 mm große Zecke gestern mitgebracht, sie hat sie ihrem Hund am Sonntag 15.09.2019 entfernt. Vorher war sie mit ihm auf unterschiedlichen Wiesen spazieren gegangen, in der Nähe waren auch Schafe. Laut ihrer Aussage, war die Zecke nicht fest im Hund verbissen, bisher kannte sie nur den Holzbock an ihrem Hund.
Kennt sich wer mit diesen Arten aus? Ich bin jetzt rein habituel auf diese beiden Arten gestoßen, ohne aber wirklich eine Ahnung davon zu haben.
Wenn hier wer weiterhelfen kann, wäre super.
Fundort: Oberpfalz/Bayern auf ca. 500-600 müNN.
Gruß Jürgen
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Ah, vielen Dank, Tobias!
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Ich interpretiere das folgendermaßen: Bei prativaga/fulvipes sollte der rote Strich an den Epigynentaschen ansetzen, also klar pullata (schwarzer Strich), was auch habituell passt. Der Vorderrand ist nicht immer richtig geschwungen, manchmal verhindert die Krümmung des Opisthosomas das irgendwie, habe ich das Gefühl.

Tobias
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Hallo Jens, willkommen im forum!

Deinen Einstand hast du richtig bestimmt!

Ein schönes Weibchen und Haustier hast du dir da gefunden.

Lg jonathan
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Hallo,

was ich dazu sagen kann ist:

Körperlänge 15mm (Vergleich mit 10-Cent-Stück auf gemeinsamem Foto)

Das vierte Augenpaar schaut eher nach hinten und ist auch auf den Fotos nicht leicht zu sehen.

Sie hängt problemlos auch kopfüber in der Glasvase und fängt dabei ihre Opfer ein.

Sie hat in den ersten sechs Tagen alles angebotene (meist restlos) gegessen: drei Schnaken (keine Stechmücken), zwei Fliegen, eine kleinere Spinne, eine Federmotte, einen Nachtfalter.

Die aktiven Opfer (die Fliegen und zwei der Schnaken) sind ihr (immer wieder) zu nahe gekommen und wurden sehr schnell gebissen, die ruhigeren nach längerer Zeit, meist während der Nacht.

Sie hat nichts gesponnen, aber es bleiben ab und zu kleine Flecken und sehr kurze Fäden am Glas hängen.

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Danke, für die Hinweise und Ausführungen - Wolfgang - sehr interessant! Falls du mal über Literatur stolperst, welche Selektionsdrücke, aus was für Gründen auch immer, in die eine oder andere Richtung wirken - sag Bescheid!
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Hallo,

verstehe folgendes nicht: Eine Verbindungslinie zwischen den Zentren der beiden vorderen Epigynentaschen schneidet das Septum in seiner Mitte?

Der vordere Rand der Epigynentasche sollte stark geschwungen sein - das sehe ich nicht.

Die Beine sind, wie beschrieben, nicht geringelt.

23.5.2019, Südharz, Handaufsammlung, 5,0mm.
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Grüß Dich Katja,

danke für Deine Nachricht und die genaue Bestimmung.
Mal sehen was ich als nächstes entdecke  :)

Schöne Grüße und weiterhin viel Spaß mit Eurer Webseite.
Matthias
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Keine Ahnung, ob die das dort erfolgreich machen, bei mir sehe ich aber häufig in Torpor geratene, lebende Holocnemus im Winter an geschützten Stellen draußen. Temperaturen niedriger als 0°C scheinen sie auch teilweise zu überleben, bei tiefen Frösten unter -10 scheinen aber die exponierten Tiere zu sterben. Ritzen in Wänden, Haufen von Bausteinen usw scheinen aber genung Schutz anzubieten
Simeon
Simeon
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