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Deutschland, NRW, Aachen, Zaun an Biotop. Gr. ca 5-6 mm 25.05.2020
Wer hilft?
Gruß und Dank
Arno
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Deutschland, Aachen, Gatter an Schafsweide in einem Biotop . Gr. ca 6- mm, 25.05.2020
Wer hilft?
Gruß und Dank
Arno
3
Super Danke für die schnelle Info
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Ja, das ist korrekt. Das ist Zoropsis spinimana.

Tobias
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Hallo zusammen

Ich bin neu hier und beschäftige mich seit kurzem mit Spinnen. Schöne Tiere  ;D

Vor einigen Tag habe ich eine recht große Spinne bei uns in der Wohnung gefunden.
Da ich nicht sicher bestimmen kann, würde ich gerne von einem Profi wissen, was dies für eine Spinne ist. Könnte dies eine Kräuseljagdspinne sein?
Die Spinne ist ca. 4 cm gross mit Beinen.
Ich wohne im der Schweiz, ca. 60 km südlich von Lindau/ Bodensee.

Danke und Lg Lorenz
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Servus,

ich denke, auch wenn Tobias sicher recht hat mit seinen Ausführungen, kann man sich doch die Frage stellen, ob nicht auch zum damaligen Zeitpunkt die Ausrottung von Tierarten für die menschliche Entwicklung  eher kontraproduktiv war. Damals waren die Menschen aber vermutlich noch sehr viel stärker in den Dualismus von Jäger und Gejagtem eingebunden und ich denke, dass sich diese Frage für sie damals einfach nicht gestellt hat und somit auch keine "bewußte" Entscheidung war.
 Inzwischen hat sich aber das Zerstörungspotenzial von Hono sapiens extrem erweitert und wenn die Entwicklung der "menschlichen Natur" (in philosophischer, ethischer, moralischer etc. Hinsicht) damit nicht Schritt hält, wird das vermutlich irgendwann katastrophal enden. Auch sind wir inzwischen (zumindest) in einigen Teilen der Erde in der glücklichen Situation, solche Entscheidungen bewußt treffen zu können, da sich das Verhältnis von Jäger und Gejagtem extrem zu unseren Gunsten verschoben hat.
Wenn man also die Ausrottung bestimmter Tierarten vorantreibt oder auch nur billigend in Kauf nimmt, ist das immer häufiger eine Entscheidung, die nicht zufällig mangels Alternativen getroffen wird, sondern mehr oder weniger bewußt. Darin liegt dann schon eine gewisse "Grausamkeit" (wenn man es denn so nennen will) und ich denke darauf hat Sylvia auch Bezug genommen, wenn ich das korrekt interpretiert habe.

Auf jeden Fall ist das eine sehr interessante Diskussion.

Viele Grüße, Uli
7
... Philosophischen Abwertung anderer Lebewesen

Ich muss gestehen, dass ich das nie so betrachtet habe, geschweige denn darüber nachgedacht, aber das ist einleuchtend.

Danke für diese Erhellung.

Ich habe mir einfach angewöhnt, das Töten unter Tieren (einschließlich Mensch) ganz wertfrei zu betrachten. Dichotonie: Sobald man dem Menschen eine besonders gut oder schlecht bewertete Sonderrolle zuschreibt, kommt man genau hier an. Damit sind in letzter Konsequenz auch alle human induzierten Katastrophen (z.B. Fukushima) natürlich. So kommen wir wieder zu grundlegenden Fragen der Philosophie und der Frage, wie zu sehen, es am richtigsten ist, denn die Schwierigkeit ist, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, aus welchen es auszuwählen gilt. Objektivität gibt es nicht, es ist schlussendlich eine Entscheidung, wie man es betrachten will.

Martin
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Ja, die  Natur hat es mit manchen Kreisläufen sehr grausam eingerichtet... irgendwo (ich glaube bei Albert Schweitzer) hatte ich mal - sinngemäß - vor sehr langer Zeit gelesen "ich bin Leben das Leben muss von Leben das Leben will" Es ging da um die Ehrfurcht vor allem Leben, die uns abhanden gekommen ist...

Dem Mensch war nie eine "Ehrfurcht" vor anderen Arten inhärent. Wie erklärst du dir sonst das "Naturvölker" in den meisten nicht-afrikanischen Bereichen der Welt schon lange vor der Industrialisierung oder dem Kontakt mit der Westlichen Welt große Teile der Megafauna (bswp. Moa, Elefantenvogel; beinahe die komplette australische Großtierfauna; kleine mediterrane Elefantenarten...) durch Jagd ausgerottet haben? Nicht der moderne Mensch ist das Problem, sondern die Natur des Menschen an sich. Man kann da jetzt viele Schuldige suchen: Dichotome Denkweise im antiken Griechenland (Mensch und Tier), Schöpfungslehre im Christentum... Es ändert nichts daran, dass der Mensch überall dort, wohin er sich ausbreitete, bereits frühzeitig und vor dem Entstehen einer Philosophischen Abwertung anderer Lebewesen ein massives Aussterben von Arten verursacht oder beschleunigt hat.

Tobias
9
Hallo Uli
Danke für diesen Link, diesen Artikel kannte ich noch nicht!
Ja, die  Natur hat es mit manchen Kreisläufen sehr grausam eingerichtet... irgendwo (ich glaube bei Albert Schweitzer) hatte ich mal - sinngemäß - vor sehr langer Zeit gelesen "ich bin Leben das Leben muss von Leben das Leben will" Es ging da um die Ehrfurcht vor allem Leben, die uns abhanden gekommen ist... Keiner Spezies ausser dem Homo nimmersapiens gelang es - auf meist sehr grausame Weise- ganz viele andere Spezies (und auch menschliche) auf dieser Erde auszurotten. Der kleinen Ichneumonidae sei also verziehen...
LG
Sylvia 
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Aus verschiedenen Gründen habe ich mein Konzept nochmal über den Haufen geschmissen und alles nochmal neu aufgesetzt. Wenn tatsächlich an der ersten Lösung Interesse besteht, lasse ich es (unterverlinkt) stehen. Deshalb benötige ich hier nochmal Rückmeldung.

Neben Etikettendruck benötige ich die immer selbe Artenliste in verschiedenen Formaten. Das Landesamt in Schleswig-Holstein will die Daten mit MultibaseCS erfassen, das Landesamt in Hamburg hat wieder eine andere Software und der Atlas hat nochmal wieder ein anderes Format. Mir ist es wichtig, die Daten nur einmal einzugeben und dieses Programm hier, soll jetzt die Daten in anderen Formaten exportieren können. Wenn ich einmal eingegebene Daten in verschiedne Formate exportieren kann, bin ich fein raus.

Für solche Zwecke sind dann auch Daten von z.B. juvenilen Arten dabei oder solche, die man nur unterwegs notiert hat  (z.B. Netze juveniler A. labyrnthica usw.) Für die unterschiedlichen Eingaben wird das Formular viel zu unübersichtlich und das Programmieren macht keinen Spaß mehr. Jetzt wird einfach meine eigene Artentabelle per Copy & Paste aus Excel hier eingefügt. Da sind alle Daten vorhanden und ich muss mich nicht erneut konzentrieren. Damit kann ich dann mal eben ein paar Seiten Labels drucken ohne bei Standortwechsel erstmal drucken zu müssen und dann neue Standortdaten eingeben zu müssen.

Wer das nutzen möchte, mus seine Daten in meinem Format in Excel erfassen. Ein Beispiel hänge ich an.

Martin

p.s.: Ich sehe gerade, es fehlt in der Exceltabelle die Spalte vid (hinter leg)
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