Autor Thema: Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré  (Gelesen 2203 mal)

pfeiffer

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Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré
« am: 2009-01-11 14:10:07 »
Ich habe irgendwoanders hier den Namen von Nadine Dupérré erwähnt. Heute fast aus Zufall bin ich auf diese Seite gelandet:

http://web.pdx.edu/~pdx02141/Otherpages/Nadine.html.

Dort erzählt ihr Kollege (und ihr Mann, denke ich), dass sie erst in 1995 angefangen hat, nachdem jemand ihre Zeichnungen belobt hat und seitdem mehr als 5 000 Zeichnungen gemacht hat.

Na, Arno... das Buch "Mitteleuropäischer Spinnen" wartet auf dich! :-)

-Kevin



Arno Grabolle

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Re: Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré
« Antwort #1 am: 2009-01-11 20:01:31 »
... ;-)) jaja, ich träume auch schon davon.

Die Seite hatte ich auch schon gesehen (gegoogelt, als du ihren Namen erwähntest). Wie man auf dem Foto oben sieht, zeichnet sie auf ziemlich großem Format und nur eine Hälfte und spiegelt das Bild dann (wenn man sich die Beispiele unten anschaut, erkennt man das auch). Nunja, die Zeichnungen zeigen sicherlich alle relevanten Details. Besonders naturalistisch finde ich sie aber trotzdem nicht (meine Meinung!).

Arno

Bastian Drolshagen

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Re: Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré
« Antwort #2 am: 2009-01-12 10:08:32 »
hi,
soweit ich das verstanden habe sind das wisenschaftliche Zeichnungen. Da geht es darum, dass alle wichtigen (!) Details erkennbar sind und nicht, dass das ganze naturalistisch wirkt ;-)

Martin Lemke

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Re: Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré
« Antwort #3 am: 2009-01-12 10:51:45 »
soweit ich das verstanden habe sind das wisenschaftliche Zeichnungen.

In dem Zusammenhang finde ich es merkwürdig, nur eine Seite zu zeichnet und das Resultat zu spiegelt (Arno schrieb, dass sie das so macht). Das ist eigentlich unwissenschaftlich. Aber fraglos ist das bequem. Darum kann es aber doch wohl nicht gehen.

Martin
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Bastian Drolshagen

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Re: Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré
« Antwort #4 am: 2009-01-12 11:23:37 »
hi Martin,
denke das macht sie bei Habituszeichnungen so, bei Bulbi z.B. ist das eher nicht möglich.

pfeiffer

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Re: Spinnenzeichnen: Nadine Dupérré
« Antwort #5 am: 2009-04-12 08:51:03 »
In dem Zusammenhang finde ich es merkwürdig, nur eine Seite zu zeichnet und das Resultat zu spiegelt (Arno schrieb, dass sie das so macht). Das ist eigentlich unwissenschaftlich. Aber fraglos ist das bequem. Darum kann es aber doch wohl nicht gehen.

Schneller auch. Ob es wissenschaftlich ist, na ja, es kommt auf den Zweck an. Zur Bestimmung (wie z.B. in dem sehr hilfreichen Bilder in dem Guide d'identification des Araignées du Québec ist das völlig ausreichend, denke ich, wenn auch nicht so schön wie Roberts. Aber Roberts gehört zum vergangenen Jahrhundert. Solche Bücher wird es nicht mehr geben (ich staune immer noch darüber wie gut sein Index ist, was heute auch immer seltener wird).

-Kevin