Autor Thema: Oonops (m), sehr dunkel => cf. Orchestina sp.  (Gelesen 611 mal)

Eckhart Derschmidt

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Oonops (m), sehr dunkel => cf. Orchestina sp.
« am: 2018-06-16 02:36:43 »
Ich habe seit längerem wieder mal eine Oonops in der Wohnung gefunden, die in Gegensatz zu den bisher gefunden Exemplaren nicht orange, sonder eher dunkelbraun war. Ist diese Farbvariante bei O. domesticus bekannt, oder könnte es auch eine andere Art sein. Leider war das Biest sehr schnell, und dann auch schnell wieder verschwunden, deshalb habe ich nur dieses eine halbwegs scharfe Bild.
LG, Eckhart
« Letzte Änderung: 2020-11-18 11:41:10 von Tobias Bauer »

Rainer Breitling

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Re: Oonops (m), sehr dunkel
« Antwort #1 am: 2020-11-17 15:32:26 »
Das ist ein sehr alter Thread, auf den ich gerade zufällig gestoßen bin, und ich wollte doch nochmal fragen, ob jemand hierzu eine Idee hat. Für mich sieht das Tier nicht nach Oonops aus, sondern, wegen der verdickten Hinterschenkel, nach Orchestina. Aber die würde ich in einer Wiener Wohnung eigentlich nicht erwarten. Ist es vielleicht etwas ganz anderes?
Beste Grüße,
Rainer

Tobias Bauer

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Re: Oonops (m), sehr dunkel
« Antwort #2 am: 2020-11-17 15:40:35 »
Du wirst eventuell schon mit deiner ersten Vermutung recht haben:

https://wsc.nmbe.ch/reference/9166

Warum dann nicht auch in Österreich? Das ist ja auch eine sehr anpassungsfähige Art.



Tobias

Rainer Breitling

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Re: Oonops (m), sehr dunkel
« Antwort #3 am: 2020-11-17 17:17:53 »
Ah, das Paper hatte ich übersehen. "One male specimen was taken indoor from a wall" – das hört sich ja nach sehr ähnlichen Fundumständen an. Eine Artbestimmung ist nach Foto in dieser Gruppe wohl unmöglich – meinst Du, man kann wenigstens die Gattung mit Sicherheit behaupten? Gibt es noch weitere Funde außerhalb des Mittelmeerraums?
Beste Grüße,
Rainer

Tobias Bauer

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Re: Oonops (m), sehr dunkel
« Antwort #4 am: 2020-11-17 21:27:53 »
Laut WSC gibt es die Art auch im Yemen.

Orchestina ist meines Wissens nach die einzige Oonopide mit solchen Femora IV, gleichzeitig kenne ich aber da auch nur einen Bruchteil, und in Deutschland gibt es noch einige Neunachweise, die nicht publiziert sind.

Tobias