Autor Thema: Spinne mit eingebautem Gullideckel  (Gelesen 138 mal)

Michael Hohner

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Spinne mit eingebautem Gullideckel
« am: 2018-12-20 09:25:44 »
Diese Spinne hat ein abgeflachtes und gehärtetes Ende des Opisthosomas und kann damit den Eingang ihres Erdloches verschließen:

https://www.flickr.com/photos/yongi_ng/44379496024/

John Osmani

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Re: Spinne mit eingebautem Gullideckel
« Antwort #1 am: 2018-12-20 11:05:36 »
Ja immer wieder sehr faszinierend

Das hat schon Wiehle in seinem 1954 erschienen Werk "Aus dem Spinnenleben wärmerer Länder" beschrieben. Er schrieb dazu:

"Der Hinterleib dieser Spinne ist an seinem Ende kreisförmig im Querschnitt und so stark chitinisiert, daß ihn ein Wespwnstachel nicht durchdringen kann. Der Eingang (der Erdröhre) hat einen Durchmesser, der mit dem Durchmesser der Hinterleibsscheibe übereinstimmt. Die Spinne kann mit ihrem eigenen Körper den Weg zu ihrer Wohnung versperren."

Jonathan Neumann

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Re: Spinne mit eingebautem Gullideckel
« Antwort #2 am: 2018-12-20 21:15:33 »
Hallo John,

soweit ich weiss, werden die doch auch sogar bei uns gehalten:

Klappt denn auch die Nachzucht?

LG,
Jonathan
CHAENA MONNA MOKOPUNG aus Afihla Majantja Vol 3.

Tinto von Matsieng, eines meiner Lieblingslieder