Autor Thema: Blitzhalterung für Konstruktion  (Gelesen 928 mal)

Martin Lemke

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Re: Blitzhalterung für Konstruktion
« Antwort #30 am: 2019-03-02 07:22:35 »
Kamera-Talk: ...

Mit der neuen Nikon Z6 liebäugle ich auch.

Da es bei unseren Fotos auf filigrane Details ankommt, bin ich kein Frund des Tiefpassfilters; für hohe Auflösungen ist er sowieso überflüssig. Die Z6 hat einen Tiefpassfilter, die Z7 nicht. Die Z7 ist aber ziemlich teuer >> 3000 €.

Da ich schon länger mit Sony liebäugele (Nikon nutzt die Sensoren von Sony), habe ich mir eine Sony Alpha 7 R II bestellt. Die aktuelle Alpha 7 R III kostet gut 1400 € mehr – da sehe ich keinen adäquaten Mehrwert und das von der III unterstützte Pixelshift-Verfahren (Sony verspricht, damit noch mehr Schärfe rauszuholen) scheint für unsere Zwecke nicht verwendbar, da das spezielle RAW-Format zum Einen kaum eine Software lesen kann und zum Anderen der Effekt Tests zu urteilen nicht wirklich etwas bringt.

Beim Pixelshift-Verfahren der Alpha werden 4 RAW-Aufnahmen mit einer externen Software zu einem Bild kombiniert. Da wird schon klar, dass man das nicht mit 80 Stackfotos macht, denn das hieße, man muss 320 Stackfotos machen, wobei 4 immer auf einheitliche Fotoebene geschossen werden müssten. Der Aufwand würde sich mehr als vervierfachen, da das Zielformat erst wieder mit einer anderen Software ins normale RAW-Verfahren konvertiert werden muss, um vom Stackprogramm verarbeitet werden zu können. Das können wir für unsere Zwecke vergessen und für normale Fotos bringt es schon mal gar nichts, da  die Kamera (wie alle Kameras in diesem Preissegment) von Haus aus schon sehr gut ist.

Vielleicht kann Sony diese Idee noch verbessern und in einer späteren Kameraversion werden die vier Fotos intern aufgenommen und verarbeitet und ein normales RAW-Foto kommt dann dabei heraus. In dem Fall würde ich darauf setzen mögen, im Moment jedoch noch nicht.

Martin
DAS waren noch Zeiten: Nowegen 2011.