Autor Thema: Begegnungen, 28. 2. 2010–31. 12. 2018  (Gelesen 101892 mal)

Lothar Gutjahr

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–24. 5. 2018
« Antwort #480 am: 2018-05-30 21:20:22 »
Sallü Roman,

wir sind wieder in Griechenland gestrandet. Und heute bin ich nach über einem Jahr mal wieder in deinem Thread.
Wie immer bleibt das Staunen an erster Stelle. Da wir gegenüber früher in die Zivilisation >>Perachora<< gezogen sind, fehlt leider die frühere Wildnis und die Anzahl der Fotomodelle ist drastisch zurückgegangen. Die derzeit kleiner werdende Fledermauspopulation, deutet ebenfalls auf einen Rückgang der Anzahl an Insekten. Zur Not miamer halt e Fliegezucht starten.

LG Lothar
Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. Konfuzius

Roman Pargätzi

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Nematogmus sanguinolentus, 2. 6. 2018
« Antwort #481 am: 2018-06-03 22:53:17 »
Salü Lothar,

Schön, wieder einmal von dir zu hören! Anbei zwei Bilder aus der περίχωρα meines Schreibtischs. Hier hat immer noch die Nematogmus sanguinolentus von Mitte Mai Gastrecht, braucht sie mit ihren 2 mm doch wenig Platz und zeigt: auch im Kleinen erwischt’s gerne die Kleinen (Abb. 01 und 02).

Mit einem herzlichen Gruss nach Griechenland,

Roman

Roman Pargätzi

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Parasteatoda tepidariorum mit speziellem Beuteschema, 10. 6. 2018
« Antwort #482 am: 2018-06-10 22:45:15 »
Salü zäma,

Dass die Gewächshausspinnen bei uns vom Regenwurm über Asseln bis zu Hundertfüsslern alles verspeisen, was in ihre Netze gelangt, ist mir schon zuvor aufgefallen; an Spinnen habe ich schon Clubionas und eine Pardosa als Beute entdeckt.
Die hier vorgestellte Dame scheint sich indes geradezu auf Spinnen spezialisiert zu haben, und sie ist dabei prächtig gewachsen (Bild 01 vom 4. 6.). Anbei die beobachtete Beute
Drassodes lapidosus/cupreus am 19. 5. (Bild 02)
Ozyptila praticola am 20. 5. (Bild 03)
Anyphaena accentuata am 27. 5. (Bild 04)
Drassodes lapidosus/cupreus am 28. 5. (Bild 05)
Am 27. 5. hatte sie Männerbesuch: einen derartigen Gewächshausspinnen-Spargeltarzan (Bild 06) habe ich zuvor nie gesehen. Am nächsten Tag war er nicht mehr zur Stelle, ganz im Gegensatz zum gewohnten Bild der P.-tepidariorum-Pärchen. Nun hat die Dame den ersten Kokon gemacht.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Odiellus spinosus vom 28. 7. 2018
« Antwort #483 am: 2018-08-25 17:30:32 »
Salü zäma,

Leider habe ich in den letzten Monaten kaum Zeit für Spinnen gehabt, aber am 28. Juli ist mir das hier vorgestellte stachelige Tier an der Balkonbepflanzung aufgefallen, nachdem ich zuvor schon zwei Exemplare der Art als Gewächshausspinnenopfer vorgefunden habe.
Die Tiere sollen ja wärmeliebend sein, und da kommt ihnen der diesjährige Sommer gerade recht. Auch Grosse Zitterspinnen tummeln sich dieses Jahr vermehrt ausserhalb des Kellers.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Scotophaeus scutulatus in Aquarium ersoffen, 1. 8. 2018
« Antwort #484 am: 2018-08-25 18:19:49 »
Salü zäma,

Wenn ich mich nicht irre, ist das der erste im Erdgeschoss unserer bescheidenen Hütte vorgefundene S. scutulatus , womit die Art vom Keller bis zum Dach unterwegs wäre, mit Vorliebe im Keller.
Wie das unschöne Bild zeigt, kommt die Art mit tieferem Wasser nicht besonders gut zurande: das Tier ist in einem der Aquarien ersoffen.

Herzlich, Roman


Roman Pargätzi

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Nuctanea umbratica-Spiderling, 25. 8. 2018
« Antwort #485 am: 2018-08-25 18:34:20 »
Salü zäma,

Beim Ersetzen dreier Dachflächenfenster ist nicht nur jede Menge Gerümpel in der Dachkonstruktion zum Vorschein gekommen – Einbauen scheint bequemer zu sein als zu entsorgen –, sondern auch allerlei tierische Hinterlassenschaft, und viele Mitbenutzer des Hauses sind aufgescheucht worden. Einige sind deshalb im entsprechenden Zimmer unterwegs, so eine junge Cheiracantium von 3 mm Körperlänge, oder haben sich dort versteckt, wie die hier vorgestellte, in einer Schublade aufgefundene junge Nuctanea umbratica (3 mm KL).

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Sitticus terebratus, 28. 8. 2018
« Antwort #486 am: 2018-09-05 23:26:26 »
Salü zäma,

Nachdem mir bisher an unserer Keller-Ostwand in der zweiten Jahreshälfte ein einziges Mal junge Sitticus terebratus begegnet sind, habe ich am 28. August wieder vier von denen gefunden, drei am Vormittag (Abb. 01–03), eine war abends um 10 Uhr unterwegs. Die Letztere habe ich zwecks "Bauchschau" eingesammelt, danach wieder freigelassen. Die Tiere "unserer" Kolonie bilden (nur in sehr heissen Sommern?) entweder zwei Generationen pro Jahr oder frühe und späte Tiere. Nachtaktiv sind sie offenbar auch.
Zudem ist mir an dieser Wand die zweite Zodarion durchs Blickfeld gerast. Das Bild ist leider etwas unscharf, und einfangen habe ich sie auch nicht können. Die Art ist deshalb immer noch unklar.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Zoropsis spinimana, 28. 8. und 4. 9. 2018
« Antwort #487 am: 2018-09-06 22:50:49 »
Salü zäma,

Nachdem uns vor gut 3 1/2 Jahren die ersten Tiere dieser Art im Haus aufgefallen waren, sind mir in den letzten Tagen die Exemplare Nr. 8 und 9 untergekommen: am 28. 8. fiel beim Kellerfensterputzen ein erwachsener Herr (vom Frühling?) mit gespaltenem Schädel aus einer Fensternut (Abb. 01); bei der Kontrolle des Wasserstands einer Regentonne entdeckte ich am 4. 9. eine weiteres Tier der Art ruhig auf dem vertrockneten Deckblatt einer Thunbergia-Blüte auf dem Wasser treibend (Abb. 02). Ein Windstoss nach dem Öffnen des Deckels trieb das Gefährt an den Rand, und ein subadulter Herr stieg gemächlich an Land (Abb. 03)

Die Art scheint sich bei uns etabliert zu haben und Wasser nicht zu scheuen (das Jungtier vor einem Jahr sass auf dem Deckel einer anderen Wassertonne (siehe oben unter dem 4. 9. 2017).

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Die auf dem Wasser wandeln, 9. 9. 2018
« Antwort #488 am: 2018-09-11 22:43:05 »
Salü zäma,


Dank dem Heisshunger eines Teils unserer Mitbewohner auf Mückenlarven und -puppen habe ich am Sonntag die hier vorgestellten Tiere auf dem Wasser eines Regenfasses wandeln sehen: eine junge Drassodes lapidosus/cupreus Bild 01 und 02) und zwei rote Samtmilben (Bild 03). Die Erstere rannte reglerecht über das Wasser, schaffte es aber nicht, dessen Rand an der Gefässwand zu überwinden, da dort die Abstossung zu gross war; habe ihr darum mit einem dürren Blatt geholfen (Bild 02). Auch die Milben sind nicht geschwommen, sondern auf der Wasseroberfläche gelaufen.
Wie ertrunkene Spinnen zeigen, haben nicht alle Spinnentiere die hier gezeigte Fähigkeit.

Herzlich, Roman

Roman Pargätzi

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Scytodes thoracica-Jungtier, 12. 10. 2018
« Antwort #489 am: 2018-10-13 23:00:28 »
Salü zäma,

Aus dem Bad es ruft:
Hier wartet eine Spinne
für den Spinner, schnell!

(Eine Scytodes thoracica, von 2 mm Körperlänge, vorgefunden im Badezimmer wie schon das erste Exemplar im Haus.)

Herzlich, Roman

Jürgen Peters

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Re: Scytodes thoracica-Jungtier, 12. 10. 2018
« Antwort #490 am: 2018-10-13 23:57:04 »
Hallo Roman,

Eine Scytodes thoracica, von 2 mm Körperlänge, vorgefunden im Badezimmer wie schon das erste Exemplar im Haus.

Bei den momentanen Temperaturen (hier heute 28 °C!) schleichen die auch noch draußen rum. Diese junge fand ich vorgestern an der Hauswand.
Viele Grüße, Jürgen

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Roman Pargätzi

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Weihnachtsspinne 2018
« Antwort #491 am: 2018-12-25 00:51:04 »
Salü Jürgen, salü zäma,

Die obige Speispinne ist erst die zweite gewesen, die ich hier gefunden habe, aber vielleicht ist unsere Hütte mit 23 Jahren noch zu jung für eine dichtere Population.

Heute habe ich nach ein paar Tagen Pause infolgen eher garstigen Wetters wieder einmal einen Blick auf die im westlichen Kellerzugang ausharrenden Gewächshaus- und Grossen Zitterspinnen (der heisse Sommer hat die wohl nach draussen gelockt) geworfen, und da ist mir ein erst vor Kurzem geschlüpftes Jungtier aufgefallen: ein kalter Start ins Leben! (Abb. 01) Auch wenn wir in den letzten Tagen tagsüber wieder Temperaturen bis 10 Grad hatten, hatten wir auch frostige Nächte (bis ca. -5 Grad). Dass die Gewächshausspinnen sich z. T. nicht um die Jahreszeiten kümmern, beobachte ich schon seit Jahren. Die Mutter hat erst im Herbst drei Kokons gebaut und sich bei keinem ans Handbuch gehalten, d. h. sie hat die äussere Schutz- oder Isolationsschicht weggelassen. (Abb. 02). Die Jungtiere des ersten Kokons sind geschlüpft, haben sich gehäutet und sich irgendwo verschlauft; im zweiten Kokon (Bild 03, rechts), sind noch ein paar Larven sichtbar. Keine Ahnung, ob die den Winter überleben.
Allen frohe Weihnachten wünschend, Roman

Jürgen Peters

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Re: Weihnachtsspinne 2018
« Antwort #492 am: 2018-12-25 18:26:03 »
Hallo Roman,

westlichen Kellerzugang ausharrenden Gewächshaus- und Grossen Zitterspinnen (der heisse Sommer hat die wohl nach draussen gelockt)
die Parasteatodas habe ich sowieso erst ein einziges Mal in der Wohnung gefunden, aber auch die Zitterspinnen finden sich hier in der wärmeren Jahreszeit eigentlich schon immer auch draußen am Haus, Stall, Garage oder Wintergarten. Bis vor zwei Jahren habe ich allerdings noch nie beobachten können, daß eine adulte P. tepidariorum hier den Winter übersteht. Doch dann hat eine zumindest bis März außen am Lagerhaus ausgehalten.

Zitat
und da ist mir ein erst vor Kurzem geschlüpftes Jungtier aufgefallen
Ist das nicht ein Zygiella x-notata-Spiderling? Ein bißchen hell zwar, aber vom Habitus her... Von denen gibt es hier im Spätwinter immer regelrechte Invasionen im Haus. Sie sind wirklich überall mit ihren 2 €-Stück-großen Netzen. Selbst im PC-Gehäuse habe ich sie schon gefunden (da der 24/7 läuft, ist es darin auch immer schön warm).
Anders als noch vor ca. 5-6 Jahren, wo die alle noch spätestens im tieferen Winter verschwanden, überleben hier seitdem aber auch jede Menge erwachsene Zygiella-Weibchen die kalte Jahreszeit. Ich habe jedenfalls keine Probleme, auch im April adulte zu finden.

Zitat
ein kalter Start ins Leben! (Abb. 01) Auch wenn wir in den letzten Tagen tagsüber wieder Temperaturen bis 10 Grad hatten, hatten wir auch frostige Nächte (bis ca. -5 Grad).
Hier waren die Nächte und Tage zuletzt eigentlich etwa gleich warm - immer so um die 5-8 °C. Letzte Woche waren es hier an einem Tag allerdings sogar mal über 12 °C. Allerdings bei Dauerregen und stürmischen Böen, nichts für Exkursionen...

P.S.: Diese kleine Steatoda cf. triangularis hat hier noch bis vor ein paar Tagen in einem Netz unter einem Hängeregal im Bad gesessen, und ich hatte mir schon überlegt, wie ich sie über den Winter bringe. Genauer gesagt, ihr Beute verschaffe, wenn sie war noch kein bißchen gewachsen (das tut sie wohl in der kalten Jahreszeit auch nicht, aber sie hat durch gelegentliche Aktivität (nicht kalt genug im Haus) doch Energie verbraucht).
Das Problem hat sich dann in Form eines nur wenig größeren Pholcus phalangioides-Jungtiers erledigt  :'(. Dieses tauchte irgendwann fünf Zentimeter entfernt unter dem Regal auf und saß dort einige Zeit ohne Aktivität (länger, als ich Geduld für die weitere Beobachtung hatte). Am nächsten Tag war die Steatoda dann verschwunden und an ihrer Stelle saß der Zitterspinnen-Spiderling am selben Ort im Netz - bevor er einen weiteren Tag später dann auch wieder verschwunden war...
Ich stelle sowieso immer wieder fest, daß die Pholcus längst nicht so ortstreu sind wie die meisten anderen netzbauenden Spinnen. Ich finde sie immer wieder überall herumstreifend. Sicherlich auch Teil ihres Erfolgsrezepts.
An der Stelle mitten im kleinen Steatoda-Netz war einige Zeit vorher auch schonmal ein erwachsener Pholcus aufgetaucht, woraufhin diese sich fast ganz in eine kleine Ritze an der Wand gequetscht hatte. Aber für die viel größere Zitterspinne fiel der Winzling wohl nicht ins Beuteschema. Jedenfalls war sie kurze Zeit später wieder weg, und die kleine Steatoda hatte ihren üblichen Platz im Netz wieder eingenommen.

Auch ich wünsche allen hier ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 
Viele Grüße, Jürgen

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–25. 12. 2018
« Antwort #493 am: 2018-12-25 20:07:31 »
Salü Jürgen,

Im Sommer findet sich bei uns am Haus in den (offenen) Autounterständen und unter dem Zugangsbalkon schon auch Grosse Zitterspinnen, aber dieses Jahr scheinen mir solche Tiere in auffällig grosser Zahl auch an nicht «höhlenähnlichen» Orten unterwegs gewesen zu sein (eine z. B. am Kirschbaumstamm); und vor allem habe ich im Winter noch nie welche draussen ungeschützt an Wänden hängen sehen (Abb. 01 und 02) wie jetzt, wobei der genannte Kellereingang mit einem Gitter abgedeckt ist. Vielleicht gibt das den Tieren genug Höhlengefühl ... Eines der Tiere habe ich in den Keller gesetzt, und es ist aus seiner Starre aufgewacht. Weitere lasse ich mal hängen, es hat eh zu viele von diesen im Keller, man darf sie der Spinnenvielfalt zuliebe nicht überhand nehmen lassen.

Das ungeschützte Verbleiben am Ort selbst im Winter ist hier ein typisches Merkmal der Gewächshausspinnen. Wird es wärmer, fangen sie an, sich zu bewegen, wird es kalt, erstarren sie wieder. Es scheint, dass sie nie gelernt haben, dass man sich im Winter an einen geschützten Ort begeben sollte. Das endet manchmal böse: weniger der Kälte als gewisser Vögel wegen.

Der Spiderling ist schon eine Gewächshausspinne. Viele von denen haben diese verkehrte Zygiella-x-notata-Zeichnung (das Mittelband auf dem Hinterleib, so vorhanden, ist dunkel, die Umgebung hell gefleckt). Ganz klein haben sie sogar auffällig grosse Mittelaugen wie winzige Springspinnen. (Siehe z. B. oben, https://forum.arages.de/index.php?topic=3046.390, unter dem 13. und dem 23 . 7. 2016)

Zygiellea x-notata sind mir am Bahnhof auch schon im Winter aufgefallen: an Lampen.

Ausser an klaren Nächten hatten wir diesen Herbst und Winter noch nie Minustemperaturen, und Minustemperaturen am Tag? 2 Mal? 3 Mal? Wenigstens regnet es endlich ...

Deine winzige Steatoda triangularis ist vielleicht doch eine S. bipunctata. Ich habe mal ein Gelege beobachtet, und da hat es eine Zeit gegeben, wo die Spiderlinge ähnliche Dreiecksmuster aufgewiesen haben.

Gestern habe ich den Luftentfeuchter in der Waschküche entsifft, und was habe ich da aus dem Apparat vertreiben müssen? Eine Eratigena atrica. Lärmempfindlich darf die nicht gewesen sein.

Herzlich, Roman

Jürgen Peters

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–25. 12. 2018
« Antwort #494 am: 2018-12-26 20:16:41 »
Hallo Roman,

ich war gestern Abend nochmal draußen ums Haus und im Garten schauen, was da bei 4 °C noch nächtlicherweise kreucht und fleucht. Es waren jedenfalls arten- und individuenzahlenmäßig mehr Spinnen als Insekten. Auch 3 Weberknechtarten waren noch unterwegs. Nachzulesen (mit Fotos) alles hier:
https://insektenfotos.de/forum/index.php?page=Thread&postID=382931#post382931
« Letzte Änderung: 2018-12-27 17:31:30 von Jürgen Peters »
Viele Grüße, Jürgen

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Roman Pargätzi

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Re: Begegnungen, 28. 2. 2010–31. 12. 2018
« Antwort #495 am: 2018-12-31 23:23:21 »
Salü Jürgen,

Da kreucht und fleucht ja noch allerlei bei Dir! Ob das vor einem halben Jahrhundert um diese Jahreszeit auch so war.

Salü zäma,

Mit den invaliden Esslinger Spinnen des Jahres wünsche ich Euch Hals- und Beinbruch fürs kommende Jahr: eine gute Gesundheit, Erfolg bei Euren Unternehmungen und viele spannende Spinnenfunde!

Der Zoropsis spinimana-Mann fiel mir am 13. Oktober auf, weil er das zweite rechte Bein aufrecht wie eine Fahnenstange trug. In der Gegend der Patella dieses Beins hingen Häutungsreste und ebendort wie am äussern Ende der Tibia befanden sich seltsame, klauenartige Auswüchse. Der Metatarsus und der Fuss fehlten. Äusserst seltsam sah auch der rechte Pedipalpus (siehe  https://forum.arages.de/index.php?topic=24853.0) aus. Hätte der linke Taster gefehlt, hätte ich eine neue Art entdeckt ...
Der 2 mm grosse Pistius truncatus , ebenfalls vom Oktober, war wirklich truncatus: die beiden linken Vorderbeine waren an den Koxen gekappt.

Herzlich, Roman