Autor Thema: Pedipalpus Hypomma fulvum fotografieren  (Gelesen 1309 mal)

Martin Lemke

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Pedipalpus Hypomma fulvum fotografieren
« am: 2009-04-27 10:16:54 »
Traut sich jemand zu, den winzigen Pedipalpus von Hypomma fulvum fürs Wiki zu fotografieren? Allein dieses winzige Teil unter dem Bino zu finden ist hart. Am besten ist wohl, ich bringe die Probe mit nach Weimar.

Bei mir kommt auch mit Heliconfocus nichts vorzeigbares dabei raus. Und um diesen Minipedipalpus auch nur mal auf die andere Seite zu legen, braucht man eine Engelsgeduld. Jede noch so feine Pinzette kommt wie ein Baumstamm daher.

Martin

Guido Gabriel

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Re: Pedipalpus Hypomma fulvum fotografieren
« Antwort #1 am: 2009-04-28 11:04:50 »
Ja, das Problem hatte ich jetzt auch bei Micaria subopaca (gegenwärtig die häufigste Spinne in meiner Wohnung!)

LG Guido

Arno Grabolle

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Re: Pedipalpus Hypomma fulvum fotografieren
« Antwort #2 am: 2009-04-28 22:05:16 »
Ach ja, da war doch noch was. Ich würde das machen. Habe mit abgetrennten Bulbuen von Lathys stigmatisata oder Palpen von Altella biuncata schon einige Erfahrungen mit sehr kleinen Genitalien gesammelt.

Cool Guido, eine neue Micaria-Art fürs Wiki. Die habe ich auch noch nie gesehen.

Arno
« Letzte Änderung: 2009-04-28 22:07:06 von Arno Grabolle »

Martin Lemke

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Re: Pedipalpus Hypomma fulvum fotografieren
« Antwort #3 am: 2009-04-29 07:27:54 »
Bei H. fulvum ist der Pedipalpus so klein, dass ich dachte, ich hätte ihn beim Herausnehmen des Tiers aus dem Untersuchungsgefäß versehentlich verloren, weil ich ihn in meiner Schale trotz intensiver Suche zunächst nicht finden konnte.

Ich habe das Tier und den Pedipalpus nun in ein Reaktionsgefäß gelegt, aber es ist gut möglich, dass er trotzdem unauffindbar leibt; z. B. wenn er bein Entleeren irgendwo an der Gefäßwand kleben bleibt. Man kann ihn dann ziemlich sicher nicht sehen, weil er extrem winzig ist. Dann muss eben der rechte Pedipalpus fotografiert werden.

Martin