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Spinne und Blattlaus

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Werner Oertel:
Guten Morgen,
Als es vor einigen Tagen noch so schön war, hab ich an einem sonnebeschienenen Eisenpfosten ein Pachygnatha-Pärchen und zwei Blattläuse gesehen. Aus Dosenmangel hab ich die Blattlläuse zu einer Spinne, dem Männchen, wie ich nachher festgestellt habe, gesetzt. Was aus der Dose wieder herauskam, war für mich überraschend. Das Männchen war einen Tag später im Spinnenhimmel.
Wer kennt ähnliche Beobachtungen? Kann jemand über die fotografierten Blattläuse mehr sagen (Tobi, Dir trau ichs zu)?
Gruß Werner

Jörg Pageler:
Moin Werner,

ich tippe in Richtung Wolllaus (evtl. Phyllaphis fagi?) Die scheiden ganz feine Wachsfäden aus, die ihnen ein sehr puscheliges Erscheinungsbild geben können. Ich hänge mal ein Bild von mir an (also nicht von mir, sondern von einer Laus, Du verstehst schon... ;-))
Da hat sich die Spinne wohl ganz schön verkleistert.

Jörg

Werner Oertel:
Mensch Jörg,
schenk Deiner Laus zu Weihnachten einen rasierapparat!
VGR Werner

Werner Oertel:
Das alte Spielchen: Evolution und Koevolution.
da waren schon andere Beispiele: ein Käfer - total eingesponnen - befreit sich wieder ganz schnell, ein Schmetterling verliert nur Schuppen und entkommt, wenn nicht die Spinne ihr Netz "verlängert" hat, so daß er so oft in die Klebfäden stürzt bis er keine schuppen mehr hat.....
Ich fände es interessant, wenn man noch mehr solcher Beispiele zusammentragen könnte.
Dein Bild; Jörg, ist wieder mal große Klasse!
VGr Werner

Andrea Dejon:
... und ist die Spinne jetzt daran gestorben, weil die Wachsfäden ihren Körper verklebt haben?
Das würde mich doch mal interessieren

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