Autor Thema: Netzspinne mit auffälligem Hinterleib, GR (Insel Karpathos)=> Argiope lobata  (Gelesen 940 mal)

Alexander #2

  • Gast
Erstmals Hallo an alle Spinnenfreunde! Bin neu hier und würde Euch bitten mir bei der Bestimmung dieser Spinne zu helfen. Ich interessiere mich seit meine Kindheit für Insekten und Spinnentiere. So eine Spinne ist mir aber in Österreich noch nie untergekommen. Die größten netzbauende Art die ich hierzulande gesichtet habe war eine Kreuzspinne. Die Spinne auf dem Bild ist aber beträchtlich größer gewesen.

Leider saß sie verkehrt im Netz und so konnte ich kein Bild von der Oberseite machen. War auch mein erstes Mal das ich eine Spinne fotografiert habe. Also verzeiht mir bitte wenn es nicht perfekt geworden ist zur Bestimmung.

Habe daheim auch diese kleine Spinnenfibel von G+U, aber mit dieser konnte ich die Spinne nicht bestimmen.

Ich würde die Größe ohne Gliedmaßen auf ca. 4cm schätzen. Hatte leider keinen Maßstab dabei :-)
« Letzte Änderung: 2011-10-02 21:41:36 von Katja Duske »

Tobias

  • Gast
Zwei mal Argiope lobata an einem Wochenende (schau mal ein paar Threads weiter unten). :-) Gabs das schonmal?

http://wiki.spinnen-forum.de/index.php?title=Argiope_lobata

Tobias

Alexander #2

  • Gast
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Es wundert mich, das es diese Spinne noch nicht nach Österreich geschafft hat.
Wie ist denn in etwa die Giftigkeit dieser Spinne?

Lothar Gutjahr

  • ****
  • Beiträge: 2056
    • United Plagrounds
Hallo Alexander,

mit dem Schätzen hat es sich so, grins.

Zitat
Ich würde die Größe ohne Gliedmaßen auf ca. 4cm schätzen. Hatte leider keinen Maßstab dabei :-)

In all den Jahren (8) in Griechenland habe ich diese Art immer wieder gerne beobachtet und man ist versucht solch eindrucksvolle Begegnungen im Nachhinein etwas größer zu sehen. Nur KL von 4 cm wäre zum Beispiel eine Vogelspinne und bei den langen Beinen von A.lobata wären wir dann bei einer Spannweite über alles von etwa 12 bis 15 cm. Wenn wir einem besonders großen Exemplar 25 mm Kl zubilligen, dürfte man richtig liegen.
Meine hatten so 18 bis 22 mm. Aber es sind eindrucksvolle schöne Tiere. Deine Frage nach der Giftigkeit kann ich nicht beantworten; würde das aber in etwa einer Kreuzspinne gleich setzen ?  Reine Vermutung.

Gruß Lothar
Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. Konfuzius

Tobias

  • Gast
Ja, Lothar hat ganz Recht. Mit 4 cm wäre man fast bei einer der größten araneomorphen Spinnen der Welt, nämlich Heteropoda maxima (max. 46 mm).

Über großartige Giftigkeit weiß ich nichts. Radnetzspinnen sind allgemein nicht besonders beißfreudig oder giftig.

Tobias