Autor Thema: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands  (Gelesen 26745 mal)

Lars Friman

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Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« am: 2011-11-22 12:43:27 »
Moin,

da ich zu unserem Buch-Projekt von anerkanten Arachnologen nur positive, aufmunternde
eMails erhalten habe, müssen wir nun konkreter werden und überlegen wie wir das "was-wie-
wer-wann-wo" orgtanisatorisch bewerkstelligen. Wir brauchen möglichst viele Mitstreiter!
Da müssen wir jetzt durch!

Als Arbeitstietel stelle ich mir vor: "Weberknechte Deutschlands; mit Anmerkungen zu weiteren
Weberknechtarten in Europa
".

Weiter stelle ich mir vor, dass das Ganze unter www.spinnen-forum.de [Hrsg.] veröffentlicht
wird, mit Beiträgen von Aaaa, B., Cccc. D., u.s.w.

Die Themen werden sein: Bestimmungshilfe, d.h. Beschreibung und Bebilderung der deutschen
Gattungen und Arten (2 Seite je Art), Anatomie (2-3 Seiten), Lebensweise  (2-3 Seiten, vielleicht
vom Hay?), Endemische Arten der Alpen (5-6 Seiten, vielleicht von Chr. Komposch?),
Vergesellschftungen mit Spinnen/Insekten (2-3 Seiten, vielleicht von Ralf Platen?), DNA-Kakke (4-5
Seiten, vielleicht Axel?) und so weiter.

Also 2 Seiten je Art (f+m). D.h. eine Seite Text, eine Seite Bilder und zwar so groß und so gut, dass
man auch die Merkmale erkennan kann (Abb. unten, sehr vorteilhaft für uns ist das Vorbild von Hay;
Wijnhoven 2009).

Vergesen: einen Englisch-Übersetzter benötigen wir auch.

Ich bitte um Vorschläge und um Mitarbeit

Lars Friman


P.S. Foto 2d ist von Walter (copyright)
 



Lars Friman


« Letzte Änderung: 2011-11-22 15:48:51 von Lars Friman »

Martin Lemke

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #1 am: 2011-11-22 13:54:51 »
Nur zur eigene Orientierung: Ein gedrucktes Buch oder PDF?

Martin

BTW: Falsches Forum. Soll ich den Thread verschieben?



Profil bei Researchgate.net – Spinnen-News aus SH

DAS waren noch Zeiten: Norwegen 2011.

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #2 am: 2011-11-22 14:59:32 »
Moin Martin,
ja gedruckt. Nee, lass mal das lieber hier, dann finden alle
interessierten (inkl. Hay) auch den Betreff.
Lars Friman

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #3 am: 2011-11-22 15:49:51 »
Ich bin nicht sicher, ob 2 Seiten je Art ausreichen. Zusätzlich zu den Fotos sollten da auch noch Zeichnungen rein.

Katja

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #4 am: 2011-11-22 16:29:15 »
Moin Katja,
daran habe ich auch gedacht, aber sollte eigentlich klappen. In etwas so (s. unten).
Die Seite ist (theoretisch) 21 cm hoch und 14,3 cm breit. Arno kann uns da sicher
beraten. Ein großes Bild wäre ca. 5 cm hoch.
Lars Friman

Hay Wijnhoven

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #5 am: 2011-11-22 16:33:08 »
Da mach ich gerne mit!
Freut mich,
Hay

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #6 am: 2011-11-22 16:34:13 »
Moin Hay,
tausend Dank.
Lars Friman und Co.

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #7 am: 2011-11-22 17:09:41 »
In etwas so (s. unten).

Ach so, wenn schon bestimmungsrelevante Teile auf Fotos abegebildet sind, braucht man natürlich nicht mehr so viele Zeichnungen. Dann könnte das klappen.

Katja

Jörg Pageler

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #8 am: 2011-11-22 19:22:13 »
Moin zusammen!

Hay, daß Du mitmachst, ist natürlich große Klasse!

Der große Vorteil von Zeichnungen ist die unmittelbare Vergleichbarkeit. Ich glaube nicht, daß wir von allen Arten gleichmäßig gute Fotos der Bestimmungsmerkmale zusammenkriegen würden. Deshalb schlage ich vor, bei den "harten" Merkmalen wie Palpen, Cheliceren und Penisse auf Zeichnungen zurückzugreifen, und die "weichen" Merkmale wie Augenhügel, Muster und Färbungen auf Fotos zu zeigen. Dazu für jede Art ein Foto von:
- Körper dorsal (wie in Hay´s Buch die Zeichnungen auf der linken Seite)
- gesamtes Tier/Habitus
und zwar jeweils von Männchen und Weibchen (wenn möglich auch von Juvenilen).
- ggf. ein Mosaik von Färbungs- und Mustervariationen.

Auf jeden Fall sollte, wie bei Hay, ein Bestimmungsschlüssel dabei sein.

Zitat
Beschreibung und Bebilderung der deutschen Gattungen und Arten (2 Seite je Art)

Es ist aber auch zu überlegen, ob man ein etwas weniger starres Format wählen sollte. Über einige Arten gibt es viel mehr zu erzählen, als über andere (siehe Leiobunum sp. A, Ischyropsalis usw.). Dann sollte man ihnen auch mehr Raum widmen. Es wäre schade, interessante Informationen zu unterdrücken, nur weil alles gleichmäßig aussehen soll.

Jörg

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #9 am: 2011-11-22 20:31:27 »
Moin Jörg,
ja wir müssen entscheiden zwischen: was uns interessant erscheint
und was der Leser braucht. Unser Ziel ist nicht Martens-Reload (was
wir sowieso nicht erreichen würden).
Lars Friman

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #10 am: 2011-11-22 21:34:13 »
Unser Ziel ist nicht Martens-Reload (was wir sowieso nicht erreichen würden).

Außerdem gibt es ihn schon. ;-) Wir sollten schon versuchen, etwas weniger "trocken" an die Sache ranzugehen.

Katja

Jörg Pageler

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #11 am: 2011-11-22 21:48:33 »
Zitat
Wir sollten schon versuchen, etwas weniger "trocken" an die Sache ranzugehen.

Genau! Daß es fachlich richtig und wissenschaftlich fundiert sein soll, steht außer Frage - aber man sollte das Ganze auch lesbar und damit interessant und unterhaltsam gestalten.

Mir persönlich gefallen in Fachbüchern z.B. die kleinen Einschübe, die die Angelegenheit auch von etwas anderer Seite beleuchten. So könnte man etwa erklären, woher der Name "Weberknecht" stammt, wie sie in anderen Ländern genannt werden, welche Legenden sich um sie ranken, was Naturforscher früherer Zeiten über sie dachten usw. Wir hatten das hier und da ja auch schonmal angeschnitten:

http://forum.spinnen-forum.de/index.php?topic=5028.msg31128#msg31128
http://forum.spinnen-forum.de/index.php?topic=6342.0

Jörg

Hay Wijnhoven

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #12 am: 2011-11-23 14:12:54 »
Hallo allerseits,
- Man könnte anfangen mit einigen Arten worüber sehr viel zu sagen/zeigen ist eine Probe-Doppelseite zu entwerfen.
- Ist es eine Idee die vielen Farbvarianten der unterschiedlichen Arten (das sind manchmal vielleicht 2 oder 3, manchmal 6 oder 7) nicht zusammen mit den Artbeschreibungen zu präsentieren sondern alle zusammen? In der Artbeschreibung kommt dann eine "typische" Form.
- Ich werde mich bei meinem Herausgeber befragen ob Ihr eventuell meinen Zeichnungen benutzen dürft, insofern erwünscht natürlich... Aber was mit den 20 "extra" (DE) Arten? Zeichnungen anfertigen ist sehr zeitraubend...
Viele Grüße,
Hay
P.S. "Der Martens" ist nicht "trocken"! Text sowie Zeichnungen sind sehr gut, angenehm und zuverlässig! ;-)

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #13 am: 2011-11-23 20:40:19 »
Vielen Dank für das Immer-Oben-Zeile!

Moin Hay, Jörg, Katja und Co (alphabetisch).

ja eine Probeseite, die man dann zur Diskussion frei stellt, wäre wohl wichtig und richtig.
Was mir  vorschwebt ist zudem, dass wir von jeder Art mindestens den Augenhügel bis
zum Stirnrand (mit 45° von der Seite, d.h. von schräg-oben?), Chelizere (Außenseite)
und ein Pedipalpus (immer mit Maßstab!) fotographieren oder zeichnen wollen (wir haben
auch Arno, aber ich habe früher auch sehr viele Fossilien mit der Punkt-Technik (wie Du und
die Stockholmer-Schule, Zeichner für Stensiö, Örvig) gezeichnet. Das Wichtigste für das
Buch Projekt sind aber die (sensationellen!) Stackfotos (Helicon, CZB, etc.). Der  Leser
bestimmt die Tiere  nach Aussehen und vergleicht zuerst das Tier mit dem Foto im Buch.
Die Fotos müssen für unseren Zweck richtig groß sein, mindestens dopplet so groß wie in
Wijnhoven 2009), wo m.E. die weniger wichtigen Beine zu viel Platz einnehmen. Ich bin
mir nicht sicher ob die Geschlechstorgane abgebildet werden sollen (außer bei Formen die
nicht zu den Phalangoidea gehören), vielleicht von männlichen L. blackwalli (2 Punkte), O.
saxatilis (haarig) und P. agrestis (Propotionen). Ob nun z.B. die Gattung Ischyropsalis, die
sehr seltene ist, besonders hervorgehoben werden sollte, halte ich nicht sinnvoll. Wenn
jemand so ein Tier findet, ist die Bestimmung bis zur Gattung ja eindeutig auch ohne das
Buch. Wir wollen hierbei natürlich nicht holzig werden (vgl. hierzu Meinung von Hay, die ich
auch teile, aber nur bezogen auf den Text).  

Lars Friman  

P.S. Übrigens das Buch muss nicht vor dem Spinnenkalender 2011 fertig sein :-).
« Letzte Änderung: 2011-11-23 20:45:23 von Lars Friman »

Jonathan Neumann

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #14 am: 2011-11-25 22:56:44 »
Hallo Lars!

Also wenn ich Fotos oder was anderes beisteuern könnte, würde ich mich freuen.

Wie lange dauert eigentlich das Projekt, weniger als drei Jahre?

LG,
Jonathan
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Axel Schönhofer

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #15 am: 2011-11-26 11:37:24 »
soso, DNA-Kakke...das wird ja ein gutes Niveau haben, zumindest bei der Autorenmotivation...

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #16 am: 2011-11-26 18:16:00 »
Moin Axel,
ja DNA muss selbst verständlich auch sein und insbesondere die
neue Klassifikation der Weberknechte nach den DNA-Analysen. Ich
bin aber grundsätzlich nicht sehr für die DNA-Analysen, da ich einer-
seit sehr wenig von der Technik (davor) verstehe, andereseits da
"kleine Leute" ohne Labor die DNA-Analysen nicht selbst durchführen
und folglich auch nicht technisch Nachvollziehen können.
Lars Friman

Axel Schönhofer

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #17 am: 2011-11-27 22:59:13 »
Die Genetik wird nur für sehr wenige Arten in D relevant sein (eigentlich nur für Trogulus, wo sie keine praktikable Lösung bietet). Eine morphologische Lösung ist mir auch immer lieber, in der Wissenschaft wird leider zunehmend Genetik gefordert, daher muß man diesen Weg gehen, erlebt aber hierbei auch Überraschungen.

Ich würde eher Platz für Bilder lassen, die wahrscheinlich das größte Plus des Buches darstellen.
Wenn man so etwas wie den Bellmann für Weberknechte realisiert wäre das wunderbar (mit etwas mehr Infos zu den Arten). Einige wenige künstlerisch schöne Bilder als "Werbung" zur Art und Tiergruppe, zudem dann die bestimmungsrelevanten Merkmale, das würde man haben wollen.
Gerne stehe ich für jede Art von Korrekturlesen zur Verfügung. Ob ich Zeit für Kapitel habe weiß ich noch nicht, aber zu Trogulus lasse ich mich natürlich zwingen...;-)

Was dem Martens fehlt ist ein bebilderter Bestimmungsschlüssel, man muß immer ewig durchblättern. Da bin ich sofort dabei.
Ich habe alle Originalzeichnungen des Martens in hoher Qualität gescannt und in Rohform vorliegen. Man müsste ihn fragen, ob sie verwendet werden dürfen. Sein Buch ist ja ewig außer Druck, nicht mehr antiquarisch erhältlich und der Verlag glaube ich nicht mehr existent, daher evtl. auch kein copyright mehr drauf, müsste man prüfen. Wenn Martens dabei wäre, als Autor, sehe ich da kein Problem.
Liebe Grüße
Axel

Jörg Pageler

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #18 am: 2011-11-27 23:17:19 »
Moin Axel,

wenn wir Martens´ Zeichnungen verwenden dürften, wäre das natürlich klasse!

Was bebilderte Bestimmungsschlüssel angeht: Ich versuche gerade, sowas für das Wiki zusammenzustoppeln. Die "kleinen Schwarzen" habe ich bereits fertig. Siehe hier:

http://forum.spinnen-forum.de/index.php?PHPSESSID=27f3a8953625833bc2a586205a398d0c&topic=7545.0

Dazu würde mich Dein hartes aber faires Urteil interessieren ;-)
Im Moment bastle ich was für die "Kurzbeiner". Ganz schön knifflig, das!

Jörg

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #19 am: 2011-11-29 09:56:00 »
Ich werde mich mal in die Taxonomie vertiefen.

Katja

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #20 am: 2011-11-29 15:41:30 »
Moin Axel,
dann schreibe ich(Du) Herrn Martens an. Arbeitet er noch
in Uni Frankfurt (emer.?)?
Lars Friman

Jörg Pageler

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #21 am: 2011-11-29 17:13:49 »
Moin zusammen,

ich finde, man könnte im Buch auch gut eine übersichtliche Infobox für jede Art bringen:

- wissenschaftlicher Name
- deutscher Name
- Synonyme
- Karte mit europäischer Verbreitung
- Reifezeit-Diagramm
- Körpergröße (m/w)
- Beinlänge (Beinpaar II)

Alles weitere als Textblöcke darunter (wie im Wiki): Aussehen, Lebensraum, Lebensweise etc.

Jörg

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #22 am: 2011-11-29 19:22:09 »
Hallo Jörg,

die ersten 4 Punkte habe ich schon größtenteils in einer Tabelle stehen.

Katja

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #23 am: 2011-11-29 20:21:22 »
Moin Jörg,
m.E. nicht B II, sondern z.B. das Bein B IV, weil B II sehr oft fehlt, das B IV aber fast nie.
Axel oder Hay sollen das entscheiden.
Lars Friman

P.S. Dein Stick sende ich morgen zurück. Das "wiederholt" verstehe ich nicht?

Jörg Pageler

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #24 am: 2011-11-29 20:59:48 »
Moin Lars,

am besten wäre natürlich, die Maße aller Beine anzugeben. Kriegen wir die Daten zusammen? (Axel?)
Martens (1978) nennt nur jeweils das Laufbein II. (das übernehme ich auch so im Wiki), ebenso Hillyard/Sankey (1989).
Spoek (1963) und Roewer (1923) führen dagegen alle Beine auf.

Die Körpermaße sind auch noch ein Problem. Wie Pavel mal andeutete (siehe hier), sind die Maße in den Publikationen oft von Präparaten abgenommen. Da sich unser Buch auch (vor allem?) an Laien richtet, sollte man in Erwägung ziehen, es anders zu handhaben, sprich: Die Größen angeben, die der Laie an lebenden Tieren bzw. an seinen Fotos mißt.

Jörg

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #25 am: 2011-11-29 21:21:32 »
Moin Jörg,
Du hast  sicherlich grundsätzlich recht, die Maße  sollten nachvollziebar sein. Ich  messe
die KL aber für die Bestimmung nur bei den Nemastomatidae, bei den Phanlangiidea sind
sie nicht bestimmungsrelevant. Für einen Leien ist eine KL von ca. 5 mm (o.ä., und nicht
4,9-5,3 mm) einfacher und trotzdem genau genug. An die 0,1 mm genaue Größenan-
gaben in der Literatur glaube ich nur in den seltensten Fällen. Also m.E. sollten die Größen-
angaben sein z.B. wie: "ca. 5 mm (4,9-5,3 mm)".
Lars Friman  

P.S. a.g.g.A. sie sind bestimmungsrelevant vielleicht für P. meadii

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #26 am: 2011-11-29 22:17:33 »
Roewer (1923) führen dagegen alle Beine auf.

Da müßten wir aber erst mal auseinanderdröseln, ob es auch die richtige Art war/ist.

Katja

Jörg Pageler

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #27 am: 2011-11-29 22:26:35 »
Moin Katja,

die früheren Namen der einzelnen Arten sind im Martens jeweils mit angegeben - von daher wäre es kein Problem. Ich würde die Angaben aus dem Roewer aber nur sehr ungern verwenden wollen. Zum einen sind sie sehr alt, und wie man so liest, sind viele Informationen auch umstritten.

Jörg

Katja Duske

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #28 am: 2011-11-29 22:40:20 »
Ich würde die Angaben aus dem Roewer aber nur sehr ungern verwenden wollen. Zum einen sind sie sehr alt, und wie man so liest, sind viele Informationen auch umstritten.

Genau das meine ich ja. Wir wissen bei den Angaben von Roewer nicht, ob das Tier, was er da vermessen hat, überhaupt zu der Art gehört oder ob es nicht etwas ganz anderes oder ein juveniles Tier war. Deshalb finde ich es sehr schwierig, hier Informationen zu übernehmen.

Katja

Lars Friman

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Re: Buch-Projekt: Weberknechte Deutschlands
« Antwort #29 am: 2011-11-30 11:43:21 »
Moin Katja,
haben wir das Rower-Buch gekauft?
Lars Friman