Autor Thema: Geheimes Buchprojekt?  (Gelesen 6356 mal)

Martin Lemke

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Geheimes Buchprojekt?
« am: 2011-12-27 01:54:02 »
Ich habe in verschiedenen Threads Fragen zum Buchprojekt gestellt und auch einmal per PM, doch mir scheint, meine Fragen werde allesamt ignoriert. Ich fühle mich da direkt ein wenig ausgegrenzt. Ich kann mir nicht vorstellten, dass Absicht dahinter steckt. Wer möchte mir Auskunft geben?

Soll das ein reines pdf-Buch werden? Oder ein gedrucktes; welche Auflage und wer finanziert es dann?

Martin

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Katja Duske

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #1 am: 2011-12-27 09:54:34 »
Soll das ein reines pdf-Buch werden? Oder ein gedrucktes;

Hallo Martin,

es soll ein gedrucktes Buch werden.

Zitat
welche Auflage und wer finanziert es dann?

Über die Auflage wurde noch nicht diskutiert und bei der Finanzierung hat Lars eine Idee, aber welche, weiß ich auch nicht.

Katja

Lars Friman

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #2 am: 2011-12-27 10:34:03 »
Moin Martin,

Du hast recht, es ist alles sehr unübersichtlich. Jörg (und Co.) will wohl ein Buch mit über 300+
Seiten in DIN A4. Da soll alles über die Weberknechte wissenschaftlich erläutert werden. Finde
ich auch in Prinzip gut, es kann aber nicht von uns wissenschaftlich/terminlich realistiert werden.
Und das (unser) Buch sollte doch ein Forumsbuch werden! Das "Große Buch" ist m.E. zudem
nicht finanzierbar.

Ich bin für ein kleineres geländegängiges Bestimmungsbuch (die ursprüngliche Idee). Das Buch
sollte nicht viel größer als ca. DIN A5 werden, d.h. in etwa so groß sein wie das Buch von Hay
Wijnhoven (2009). Das Buch, wenn es nach mir geht, wird natürlich ein Papier-Buch werden,
allerdings mit einem Bestimmungs-CD. Die Auflage, sehr stark abhängig von der Machart, schätze
ich für das kleinere B-Buch (um 100 Seiten) auf 1000+ Exemplare (vgl. hierzu auch die Bemerkung
von Hay). Ich bin noch bei der Organisation der Finanzierung dabei, die Kosten werden aber von
0,- (externe Vermarktung, was wir nicht wollen), über ca. 5.000,- (Druckkosten, Vermarktung
über uns) bis hin zu  ??.000,- in Euro (mit super Hochglanz, seitengroße Bildtafeln, "Goldrand" etc.)
reichen, also die Entscheidung ist noch offen. Wir können hierzu sicher noch die Praxiserfahrungen
von (u.a.) Roman und Arno einfließen lassen.

Lars Friman

P.S. Ich sehe bereits jetzt schwere, unüberwindbare Schwierigkeiten zwischen den beiden o.g. Ideen.


 


 

 

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #3 am: 2011-12-27 11:13:23 »
Was ist der Zweck des Buches? Wie definiert sich die Zielgruppe? Wie hoch wird die Nachfrage eingeschätzt?

Das Linyphiidae-Buch von Roberts gibt es inzwischen als Print on demand-Ausgabe. Vielleicht wäre so eine Lösung eine Option?

Martin
« Letzte Änderung: 2011-12-27 11:23:32 von Martin Lemke »
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Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #4 am: 2011-12-27 12:03:48 »
Martin, diese ganzen Sachen werden aktuell in den jeweiligen Threads diskutiert (nicht schwer zu finden, beginnen immer mit „Buchprojekt: ...“). Ich habe mir vor zwei Wochen auch alles durchlesen müssen, bevor ich mitreden konnte.

Indem du hier alles noch mal abfragst, zerreißt du die laufenden Diskussionen.

Arno

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #5 am: 2011-12-27 13:34:48 »
[...] Ich habe mir vor zwei Wochen auch alles durchlesen müssen, bevor ich mitreden konnte.

a) Das wollte ich vermeiden.
b) Eine Zusammenfassung/Konzentration ist sinnvoll.

Dort, wo es um Inhalte geht, kann und will ich nicht mitreden. Hier geht es nur um Rahmenorientierung.

Martin
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Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #6 am: 2011-12-27 15:16:32 »
Ja, das verstehe ich schon. Aber nur damit du jetzt Bescheid weißt haben wir hier einen neuen Thread, den andere wieder nutzen um Diskussionen zu beginnen. Lars' Beitrag oben wäre z.B. in einem neuen Thema „Buchprojekt: Finanzierung” richtig aufgehoben.

Der zusammenfassende Thread ist der, der oben im Unterforum angepinnt ist. Dort kann man solche Fragen stellen. Dort haben sich im übrigen auch Fragen angesammelt, die dich als Admin betreffen (eigenes Unterforum für Buchprojekt).

Ich würde so etwas ja umsortieren und in die richtigen Threads schieben. Das mit dem Zusammenfügen klappt aber immer nicht (Fehler in den Moderatoren-Einstellungen?).

Print on demand heißt nichts weiter, als das immer wenn eine gewisse Anzahl an Bestellungen eingegangen ist, diese in Druck gegeben wird. Dabei geht es um winzige bis kleine Auflagen im Zehner bis Hunderter-Bereich. Das fordert dann Digitaldruck und verbietet Offsett (lohnt erst ab 1000 Stück). Damit nimmt man eine geringere Qualität in Kauf.
„PoD” ist keine Option für so ein Buch.

Arno

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #7 am: 2011-12-28 15:54:07 »
„PoD” ist keine Option für so ein Buch.

Lars ging von einer Auflage um 1000 Exemplaren aus, wobei sich Lars und "Jörg & Co." konzeptionell uneins darüber sind, ob es ein kleines handliches Bestimmungbuch mit um 100 Seiten oder eine umfangreiche Gesamtdarstellung inklusive Deutscher Nachweiskarten mit über 300 Seiten werden soll. Ich persönlich sehe für ein Bestimmungsbuch einen gewissen Bedarf (nicht zuletzt meinen -- allerdings ist Hays Buch für den selben Sektor ja bereis vorhanden), für gedruckte Informationen, die ich ebenso gut in unserem Wiki nachlesen könnte, habe ich persönlich keinen Bedarf und vermute, dass es draußen nicht viel anders aussieht. Der zu erwartende Preisunterschied wird nicht unerheblich sein (mindestens Faktor 3).

Wer lapidar erklärt, PoD sei keine Option, muss dann auch dazu sagen, wer mit den notwendigen Produktionskosten in Vorleistung treten wird. Wenn so ein Buch 4-15 € kostet (3.800 € für ein 100-seitiges Bestimmungsbuch von ca. A5-Format, bzw. 15.000 € für das umfassende Werk mit 300 Seiten in A4)1), dann sind das bei 1000 Exemplaren 4.000 bis 15.000 Euro. Wir reden hier also von ziemlich hohen Summen für die auch ein Verlustrisiko einzuplanen ist. Wenn es in absehbarer Zeit keine 1000 Käufer gibt, bleibt man auf dem Rest sitzen. Sagen wir 70 % wird man los (das wären 700 Exemplare -- ich hielte dies beim Thema Weberknechte noch für optimistisch geschätzt), dann bedeutete dies einen Verlust von 1.200 bis 4.500 tausend Euro. Verkauft man nur 500 Exemplare, reden wir von einem Verlust von 2.000 bis 7.500 €.

Ich bin kein Betriebswirt, aber ich denke, man sollte den geschätzen Verlust auf den Verkaufspreis schlagen. Damit verdoppelt sich der Verkaufspreis (bei 50 % Verlust) und macht das Buch preislich inattrakiver. Es kostet dann 10-30 €. Allerdings halte ich diese Preise noch für passabel.

PoD minimiert dieses Risiko, bzw. birgt es gar nicht erst. Dafür kostet ein Buch dann mehr, aber sicher nicht das doppelte. In diesem Falle wäre es also sogar billiger. Mehr zu drucken, als anfangs zu verkaufen ist, hieße das Geld für den Überschuss zinslos zu parken (Inflationsrate = Verlustrate) mit dem Risiko es teilweise oder ganz abschreiben zu müssen.

Für das Thema Weberknechte an sich sehe ich keinen besonders großen Bedarf. Das Verkausziel von 1000 Exemplare bedeutet, dass erheblich mehr Interessenten gefunden werden müssen als sich aus den Enthusiasten einschlägiger Webforen rekrutieren ließen. Das hieße, man muss zusätzlich Werbung betreiben. Aber wer ist bereit, die Werbung zu bezahlen? Bzw. wieviel Geld ist dafür anzusetzen und wie teuer wird dann das Einzelexemplar, wenn man die als Werbungskosten auf den Verkaufspreis umlegt? Ich habe keine Ahnung, was Anzeigen in Naturzeitschriften konsten. Eine Anzeige wird nicht ausreichen. Man muss wohl dreistellig einplanen. Bei 1000 Exemplaren sind das bei 5.000 € Anzeigenkosten 5 € pro Buch.

1) Berechnet nach Onlinerechner buchdruck24.de -- ich hatte es mir teurer vorgestellt.

Aussichten
Es besteht noch die Möglichkeit, das Manuskript Verlagen anzubieten. Wenn die alle ablehnen, würde ich das Risiko als für zu hoch zertifiziert ansehen.

Eine weitere Option sähe ich in einem Non Budget-Projekt, das allein als PDF erstellt würde, also nicht gedruckt wird. Mit der Option, dass sich jeder Nutzer Seiten daraus oder das ganze Buch selber ausdrucken kann (dann ist A4 das Format der Wahl). Vorteile: Kein finazielles Risiko, kein Verkauf, keine Mindestauflage. Verbreitung kosenlos via Internet. Als PDF wird es ohnehin irgend wann kursieren.

Martin
« Letzte Änderung: 2011-12-28 16:11:29 von Martin Lemke »
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Tobias

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #8 am: 2011-12-28 16:09:27 »
Am Rande:

Vergesst nicht die Unis! Auch diese kaufen solche Bücher (jedenfalls meine Uni) und für einen angemessenen Preis würde die Ökologie bei uns bestimmt mehrere nehmen, wenn ich das durchklingen lasse.

Tobias

Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #9 am: 2011-12-28 19:42:12 »
Ich denke Martins Vision ist stark von Vorsicht geprägt. Ich kann hier auch nur orakeln, aber evtl. sind 1000 Stück gar nicht so viel für die erste Auflage. Man darf auch die angrenzenden Länder nicht vergessen. Wenn wir das Buch von Anfang an zweisprachig aufbauen wüden (auch die Übersetzung ins Englische können wir mit Bordmitteln (kaum Kosten) bewerkstelligen), könnten wir halb Europa als Käufergruppe gewinnen.

Ich sehe das große Potenzial darin, dass wir bis auf die Produktionskosten alles selbst stellen können. Diesen Vorteil haben andere Buchprojekte nicht. Nur die reinen Produktionskosten müssen wir aufbringen.

Die Produktionskosten hängen im Offsettdruck extrem von der Auflage ab. Die doppelte Auflage kann unter Umständen schon den Preis pro Buch um 50% reduzieren.

Je nach Qualität und geschätztem Potenzial der Buches am Ende könnte ich mir auch vorstellen, privates Vermögen beizusteuern. Das wäre eine Geldanlage, die ich wesentlich besser einschätzen kann als das was die Banken machen. Und bei den derzeitigen Zinsen lohnt sich sparen sowieso nicht.

Arno

Jörg Pageler

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #10 am: 2011-12-28 20:13:15 »
Wenn es denn fertig (und gut) geworden ist, sollten wir das Buch aber auf jeden Fall auch Verlagen anbieten - angefangen mit den großen (Kosmos, Spektrum etc.) Fragen kostet nichts. Und es passiert denen sicher auch nicht alle Tage, ein komplettes Buch in professionellem Layout vorgelegt zu bekommen.

Doch auch dabei stellt sich wieder die Frage: Welche Art von Buch käme bei den Verlagen besser an? Eine sparsam ausgestattete Bestimmungshilfe, oder ein opulent bebildertes und ausführliches Naturbuch.

Jörg

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #11 am: 2011-12-28 20:51:03 »
Eine sparsam ausgestattete Bestimmungshilfe, oder ein opulent bebildertes und ausführliches Naturbuch.

In dem Punkt solltet Ihr Euch zu allererst einigen.

Ich denke Martins Vision ist stark von Vorsicht geprägt.

Ich wollte nicht intervenieren, aber es schien mir, als seien grundlegende Gedanken noch gar nicht angestrengt worden. Man sollte aber den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun, weil man sonst wohl auf die Nase fallen kann.

Zitat
Ich kann hier auch nur orakeln, aber evtl. sind 1000 Stück gar nicht so viel für die erste Auflage.

Orakelei ist keine Lösung. Es sei denn, man will mit seinem Geld pokern.

a) Wieviele Abnehmer sind innerhalb einschlägiger Webforen zu erwarten?
b) Wieviel nehmen Unis und sonstige Bildungseinrichtungen ab?
c) Gibt es weitere potentielle Abnehmer? Welche und in welcher Größenordnung?

Zitat
Man darf auch die angrenzenden Länder nicht vergessen. Wenn wir das Buch von Anfang an zweisprachig aufbauen würden (auch die Übersetzung ins Englische können wir mit Bordmitteln (kaum Kosten) bewerkstelligen), könnten wir halb Europa als Käufergruppe gewinnen.

In dem Fall wäre der Deutschland-Fokus eventuell störend. Es muss also am Gesamtkonzept noch etwas gefeilt werden.

Zitat
Je nach Qualität und geschätztem Potenzial der Buches am Ende könnte ich mir auch vorstellen, privates Vermögen beizusteuern. Das wäre eine Geldanlage, die ich wesentlich besser einschätzen kann als das was die Banken machen.

Als Geldanlage ohne Gewinnabsicht?

Bei Selbstvermarktung muss evtl. ein Gewerbe angemeldet und versteuert werden. Mehrwertsteuer ist allemal fällig.

Martin
« Letzte Änderung: 2011-12-28 20:53:59 von Martin Lemke »
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Lars Friman

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #12 am: 2011-12-28 21:49:27 »
Moin Jörg,

vergesse die Verlage  bzw. das  "Große Buch", das wir  mit unserem Wissen (auch  wenn
Axel und Hay uns sehr zeitintensiv helfen würden) nicht zustande bringen können.  Sollten
wir das "kleine Bestimmungsbuch" selbst vermarkten wollen, könnte es auch zunächst über 
meine Mwst-Firma erfolgen.

Lars Friman 

Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #13 am: 2011-12-28 23:46:47 »
Hui Mehrwertsteuer, Gewerbe ... ihr habt Recht. Lasst uns die Sache abblasen.

Einen Verlag benötigt man evtl. wegen des Vertriebs. Sonst bleibt es Internet-Verkauf über Mundpropaganda. Das ist zwar das billigste und für wissenschaftl. Fachliteratur ausreichend, aber nicht für ein populärwissenschaftliches Buch. Das muss in den Buchläden liegen und im Verlagsprogramm eines Naturbuchverlages erscheinen.

Die großen, namhaften Verlage (Kosmos) werden nicht so viel Interesse haben und man musste sich von denen wohl einiges reinreden lassen. Mit einem komplett fertigen Buch geht man eher zu einem kleineren Verlag, der froh ist, eine Perle in seinem Programm zu haben.

Arno

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #14 am: 2011-12-29 00:27:33 »
Hui Mehrwertsteuer, Gewerbe ... ihr habt Recht. Lasst uns die Sache abblasen.

Deine Radikalität erschreckt mich! Oder habe ich da Ironie übersehen?

Zitat
Mit einem komplett fertigen Buch geht man eher zu einem kleineren Verlag, der froh ist, eine Perle in seinem Programm zu haben.

Nitzsche oder Kreuels?

Martin
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Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #15 am: 2011-12-29 00:33:00 »
Ja, war Ironie.

@Nitzsche-Verlag: Ohoh, wir müssen uns echt hüten, in so ein Fahrwasser zu geraten.

Arno

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #16 am: 2011-12-29 01:21:17 »
Geht es konkreter?

Martin
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Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #17 am: 2011-12-29 09:39:58 »
Was meinst du? Meine Aussage bezieht sich auf die in Word selbst zusammengeschobenen Bücher. Optisch ist das ein Feuerwerk – und zwar im Innern meiner Augen.

Das Buch wird erst in ein-zwei Jahren fertig sein. Um einen Verlag zu suchen braucht man ein Manuskript und ein paar ernsthaft gestaltete Seiten. Wir sind ja immer noch nicht ganz durch die Projektfindungsphase durch. Ich denke, es ist noch zu früh dafür.

Arno
« Letzte Änderung: 2011-12-29 09:41:42 von Arno Grabolle »

Martin Lemke

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #18 am: 2011-12-30 02:14:03 »
Ich denke, es ist noch zu früh dafür.

Ich wollte in die Planung nicht eingreifen, sondern nur mögliche Verlage nennen.

Das, was Nitzsche da an Druckproben zeigt, macht sicher jede Schülerzeitung besser. Aber das ist irrelevand. Er bekäme ja alles schon fertig und würde gefragt, ob er es produzieren wollte. Aber ich weiß natürlich nicht, ob er seine Bücher daheim auf dem Tintenstrahler druckt und in Eigenmanufaktur zusammenleimt. Das wäre dann natürlich ein Ausschlussargument. Aber davon weiß ich nichts.

Martin
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Lars Friman

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #19 am: 2012-01-02 16:53:40 »
Moin,

die konkreten Finanzierungkosten für ein vergleichbares Bestimmungsbuchs betrugen
bei einer Auflage von 2000 Stück:

Auflage: 2.000 Stück, DIN A 5, 104 Seiten schwarz-weiß, 56 Seiten und der Umschlag
farbig: 6.940 Euro inkl. 7% MWSt. Bei der beigefügten (altmodischen!) CD 2.000 Stück,
betrugen die Kosten 714 Euro inkl. MWST. mit Papierhülle.

Also ca. 4 Euro pro Exemplar. Bei einem angenommenen Verkaufspreis von 10,-- Euro und
einem Ausverkaufszeitraum von 2 Jahren ist das ein Zins-Angebot für Hedgefonds und nicht
nur für Arno.

Lars Friman


Arno Grabolle

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #20 am: 2012-01-02 19:04:59 »
Lars, von wann stammt der Preis? Die Druckereien haben in den letzten Jahren ziemlich angezogen.

CD im Buch, nicht mit mir ;)

Übrigens: eine Microsite ist eine kleine Website, die oft für ein bestimmtes Produkt angelegt wird, dass aus dem Sortiment herausgehoben dargestellt werden soll (z.B. hat Coca-Cola eine Firmenwebsite mit allen Produkten und Sonstigem, Coke Zero hat aber auch eine eigne Microsite, sehr grafisch, jugendlich, männlich (zielgruppenspezifischer)).

In unserem Falle könnte man die Seite zum Buch als Ableger des Wiki sehen. Hier landet erst mal jeder, der über das Buch hört, sich informieren oder ordern möchte, oder eben weitere Informationen bekommen will (Aktualisierungen, interaktiver BestSchlü). Darauf wird im Buch verwiesen.
Wenn die Microsite nicht mehr weiter weiß, verlinkt sie aufs Wiki. Der User, der das Wiki nicht kennt, bekommt eigentlich gar nicht mit, wie er ins Wiki gelangt.

Arno
« Letzte Änderung: 2012-01-03 14:08:57 von Lars Friman »

Lars Friman

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #21 am: 2012-01-05 20:33:48 »
Moin Arno,
die Preise sind von 2010/2011 NABU.
Lars Friman


 

Clemens M. Brandstetter

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Re: Geheimes Buchprojekt?
« Antwort #22 am: 2012-02-25 19:28:46 »
Am Rande:

Vergesst nicht die Unis! Auch diese kaufen solche Bücher (jedenfalls meine Uni) und für einen angemessenen Preis würde die Ökologie bei uns bestimmt mehrere nehmen, wenn ich das durchklingen lasse.

Tobias

Da kommt man rasch in die Bredouille, wenn das erste PDF im Umlauf ist.... - andererseits, wer nicht im Netz hängt wird nicht zitiert!
Unsere Zeitschrift der EVMG ist rückläufig, Nachwuchs bei den Malakologen ist nicht in Sicht; Beiträge werden bei den Autoren als Separata oder PDF nachgefragt (... bin ein armer Student und sollte.....) - das ist meine Erfahrung.

Dennoch meine ich, dass ein OPI-Buch eine Marktlücke darstellt; allerdings ist Euer WIKI ja schon das Buch und vielleicht kann man das mittels Elektronik bereits mit ins Feld nehmen (bin da aber nicht auf dem neuesten Stand....)

Das liebe Geld ist immer so eine Sache; wir hatten am Anfang zu dritt bei der Bank unterschrieben und dennoch gut geschlafen. Die MWst ist eine Steuer, die man vom Mehrwert bezahlt. Man kann allerdings von vornherein auf dieses Spiel verzichten und wird zum Bruttorechner: keine Vorsteuer aus den Druckkosten retour und keine Mwst abliefern (ich rede hier von Österreich) - ich nehme an, dass es analog auch in D gilt.

Das Forum könnte einen Verein gründen und mit den Mitgliedsbeiträgen der nächsten drei Jahre könnte man die Druckkosten bestreiten. Nach den 1-2-3 Jahren bekommt man das Buch gratis - als Mitglied. 100 Mitglieder x einmalig 50 = 5.000 - das wäre ein Anfang. Der Beitrag kann im 2. oder 3. Jahr den Druckkosten/Verkaufserträgen angepasst werden.

Man kann auch den einen oder anderen Topf anzapfen. Sucht einen Univ.-Prof. und reicht über den ein DFG-Projekt ein; es gibt sicher in Brüssel den einen oder anderen Topf - Ihr habt zwar keine Lobby dort, aber Geld haben die im Überfluss - zu 1% Zins bei der EZB.

Geld müsste es auch vom BUND geben (ich meine damit sowohl Berlin als auch die Naturschutzorganisation), die Bundesländer, die Städte und Gemeinden. Bei VW und Siemens vorsprechen - also das    m u s s    zu machen sein.

Allerdings muss man immer - egal wo - mit einem Konzept aufkreuzen. Da führt für Euch kein Weg vorbei - wenn Ihr's durchziehen wollt: die Vorstellungen in ein Konzept verpacken, ein paar tolle Bilder dazu....

 
« Letzte Änderung: 2012-02-25 19:45:36 von Clemens M. Brandstetter »